So erfolgreich sind wir dank Ihrer Unterstützung

Indigene vom Volk der Mundurukú demonstrieren Mundurukú in Brasilien verhindern Staudamm im Regenwald (© Aaron Vincent Elkaim)

15.12.2016

Wir werden oft gefragt: „Bringt eure Arbeit etwas? Habt ihr Erfolg gegen diejenigen, die Wälder und Natur zerstören?“ Unsere Antwort: Ja, Ihre Unterschriften unter unseren Petitionen bewegen etwas. Ja, unsere tatkräftigen Partner erringen Siege im Kampf für unser aller Natur.

Häufig sind wir mit unseren Petitionen erfolgreich. So haben Ihre 265.000 Unterschriften dazu beigetragen, dass der internationale Handel mit Pangolinen jetzt verboten ist.

Erfolge lassen sich jedoch nicht immer eins-zu-eins darstellen. Manche Unterschriftenaktionen führen erst nach Monaten oder Jahren zum Ziel. So trug internationaler Protest dazu bei, dass in Brasilien der Bau eines Mega-Stadamms im Wald der Mundurukú gestoppt wurde. Auch dank unserer Petition mit bislang 245.000 Unterschriften wissen Europas Politiker, dass sie mehr gegen den Handel mit Elfenbein tun müssen. 

Nicht nur Ihre Unterschriften tragen dazu bei, die Natur zu schützen, sondern auch Ihre Spenden. Hier eine kleine Auswahl ermutigender Projekte unserer Partner in Asien, Afrika und Lateinamerika:

In Nigeria verteidigen die Ekuri ihren Regenwald gegen ein Straßenbauprojekt. Sie haben eine Allianz zahlreicher Dörfer geschmiedet und den Protest international bekannt gemacht. Jetzt bildet Martins Egot Öko-Guards aus, die den Wald beschützen.

In Malaysia sammelt der Umweltschützer Matek Geram Beweise gegen Palmölfirmen, die Dorfbewohnern das Land rauben und dort Plantagen anlegen. Zahlreiche Unternehmen hat er bereits vor Gericht gebracht – und Prozesse gewonnen.

In Peru kaufen unsere Partner Regenwaldgrundstücke und stellen sie unter Schutz. Mehr als 200 Hektar haben sie bereits gesichert. Mit dem Kauf soll verhindert werden, dass eine Kakao-Firma immer mehr Regenwald erwirbt und für Plantagen rodet. Mit einem Permakultur-Projekt erzielen die Bauern ein Einkommen, ohne den Regenwald zu schädigen.

In Liberia arbeiten Schimpansen-Forscher um Professor Christophe Boesch daran, einen Nationalpark zu gründen. Hunderte Primaten leben in diesem Paradies von über 100.000 Hektar Fläche. Die Wissenschaftler erkunden den Wald genau, um die Grenzen möglichst weit abzustecken.

In Indonesien pflanzt der Förster Bazuki zahllose Setzlinge, damit der zerstörte Wald der Orang-Utans in Kalimantan wieder wächst. Gelegte Feuer hatten ihn zerstört. Unsere Partner Feri und Nordin bekämpfen Palmölfirmen ohne Unterlass. Auf Sulawesi hat es das Netzwerk JATAM geschafft, dass 250 Bergbau-Firmen schließen mussten.

Unsere Arbeit trägt dazu bei, in Deutschland und Europa das Bewusstsein zu schärfen, wie unser Konsum Regenwald zerstört. Dabei geht es um Palmöl, Soja für die Massentierhaltung, Gold- und Aluminiumgewinnung, Tropenholz. Dass in Europa inzwischen über die katastrophale Biosprit-Politik der EU intensiv diskutiert wird, ist ein Verdienst der Umweltschutzgruppen und Menschenrechtsorganisationen.

Diese Erfolge sind dank Ihrer Unterstützung möglich.