Brasilien: Schienen- und Hafenbau mit deutscher Beteiligung bedroht Mensch und Natur

Tropischer Strand mit Palmen auf der Insel Cajual Unberührter Strand im Süden der geschützten Insel Cajual, wo der Exporthafen entstehen soll (© Denes Cristian Freire/ google maps) Holzsteg im Wasser eines Mangrovenwaldes auf der Insel Cajual Die Mangrovenwälder und Feuchtgebiete der Insel Cajual sind ein Naturparadies und internationales RAMSAR-Schutzgebiet (© Tiago Farias/Google maps) Strand und Felsenküste auf der Insel Cajual Die Millionen Jahre alten Felsen der Insel Cajual beherbergen die bedeutende archäologische Dinosaurier-Fundstätte Laje do Coringa (© Thales Ximenes/google maps) Screenshot aus einen Projektvideo der Betreiberfirma Bildschirmfoto aus der Videopräsentation des Projekts Grão-Pará Maranhão auf der Webseite der DB, Minute 1:53; Quelle: https://db-eco.com/de/brasiliens-multimodale-logistiklosung-fur-nachhaltige-versorgungsketten/ (© graoparamaranhao) Karte mit Lage des Hafens TPA und der Gütereisenbahn EF-317 zur Amazonia legal in Brasilien Karte des nordöstlichen Teiles des legalen brasilianischen Amazonasgebietes (Amazônia legal 2021) mit der Lage des Hafens TPA und der Schienentrasse EF-317 (Quelle: IBGE, GPM) (© Nicole)

04.03.2023

In Brasilien bedroht ein Milliardenprojekt zum Bau einer privaten Gütereisenbahn und eines Hafens zum Export von Rohstoffen nach Europa und China den Amazonasregenwald, die Cerrado-Savanne und die Einwohner. Die Deutsche Bahn ist bereits beteiligt, die deutsche KfW-Entwicklungsbank und die Entwicklungsgesellschaft GIZ prüfen eine mögliche Unterstützung des Projekts.

In der Bucht von São Marcos am Atlantik in Brasilien liegt ein fast unberührtes Tropenparadies. Die Insel Cajual im Bundesstaat Maranhão im Nordosten des südamerikanischen Landes lockt mit kilometerlangen weißen Stränden, Palmen- und Mangrovenwäldern und ausgedehnten Feuchtgebieten.

150.000 Zugvögel machen jährlich in der Bucht Halt, sie ist Teil von zwei staatlichen und internationalen RAMSAR-Schutzgebieten. Die Insel Cajual ist ein wichtiges Brutgebiet der prächtigen Scharlachsichler (Eudocimus ruber), die in Brasilien als gefährdet eingestuft sind. Tausende weitere Arten wie Seeotter, Seekühe und Delfine leben in den vielfältigen Ökosystemen im Meer und an Land.

Die Küsten im Osten der Insel beherbergen die bedeutende archäologische Fundstätten wie Falésia do Sismito, Ponta Leste und Laje do Coringa, die riesige Mengen Fossilien aus der mittleren Kreidezeit vor etwa 95 Millionen Jahren enthält, darunter Dinosaurier, Krokodile, Schildkröten, Fische und Baumfarne.

Fossilienfunde von anderen Teilen der Insel lassen vermuten, dass sich die geologische Alcântara Formation mit den Fossilien im Untergrund über weite Teil der Insel erstreckt - also auch in den Gebieten, in denen der Hafen- und Industriekomplex, die Schiffsanleger und die Eisenbahnlinie errechtet werden sollen.

Weiterhin ist Cajual die Heimat von Quilombolas, den Nachkommen versklavter Menschen aus Afrika, die Ende des 19. Jahrhunderts nach der Abschaffung der Sklaverei auf die Insel flüchteten. Sie betreiben dort traditionelle Landwirtschaft und Fischfang, sammeln Babassu-Nüsse und haben mit ihrer umweltschonenden Lebensweise die Natur der Insel bis heute erhalten.

Eisenbahn und Exporthafen für Rohstoffe und Energie

Doch damit könnte es bald vorbei sein: Nach den Plänen von drei portugiesischen Geschäftsmännern sollen Mensch und Natur dem großen privaten Infrastrukturprojekt Grão-Pará Maranhão (GPM) weichen, das aus dem Exporthafen Terminal Portuário de Alcântara (TPA) und einer damit verbundenen 520 Kilometer langen Gütereisenbahn, Estrada de Ferro do Maranhão (EF-317), besteht.

Die Eisenbahn soll den Hafen mit dem Hinterland von Maranhao und den Bundesstaaten Pará, Tocantins, Mato Grosso, Piauí und Bahia verbinden und den Export von Hunderten Millionen Tonnen dort an- und abgebauteRohstoffe per Schiff nach Deutschland, die EU und China ermöglichen. Dazu sollen Terminals für Agrarrohstoffe wie Soja, für Bergbauprodukte wie Eisenerz und Bauxit (Aluminium-Rohstoff), Erdöl, Erdgas (Flüssiggas LNG) sowie für Düngemittel und Frachtcontainer errichtet werden.

Als drittes Projekt sind Installationen für die Produktion und den Export von „grünem Wasserstoff“ und Ammoniak (Green-Energy Hub - H2A) geplant. Dazu sollen eine Wasserstoff- (Elektrolyse) und Ammoniakfabrik sowie Wind- und Photovoltaikparks zur Erzeugung des dafür benötigten "grünen Stroms" errichtet werden.

Bisher ist die in 20 Kilometern Luftlinie von der Hauptstadt São Luís auf der westlichen Seite der Bucht von São Marcos gelegene Insel vollkommen unerschlossen. Deshalb müssen für das Projekt neben Schiffsanlegern, Verladeeinrichtungen und Rohstoffterminals auch Landstraßen, Brücken, Hochspannungs- und Kommunikationsleitungen, Kläranlagen etc. gebaut werden. Damit Frachtschiffe der neusten und größten Valemax-Klasse (Ladekapazität von rund 400.000 t und Länge von 362 m) einlaufen können, muss die Küste auf eine Tiefe von über 25 m ausgebaggert werden.

Die Betreiber haben soweit bekannt für die Projekte keine Umweltverträglichkeits- und Sozialstudien vorgelegt, verfügen aber schon über Bau- und Betriebsgenehmigungen für das Schienenprojekt für 99 Jahre von der brasilianischen Regierung. Die Kosten des Projekts geben die Betreiber mit rund 20 Milliarden Real (derzeit umgerechnet 3,5 Milliarden Euro) an.

Partnerschaft mit der Deutschen Bahn AG

Die Deutsche Bahn AG (DB), die zu 100 % im Besitz des Bundes ist, hat bereits eine Beteiligung an dem Projekt mit dem Betreiberkonsortium vereinbart. „Die DB E.C.O. Group hat ein Memorandum of Understanding (MoU) mit Grão-Pará Maranhão (GPM) über die gemeinsame Projektentwicklung und den späteren Betrieb der Eisenbahn unterzeichnet“, wobei „die DB die Rolle des „Shadow Operator“ übernimmt“, informiert die DB.

Die staatliche deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und die ebenfalls staatliche deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)prüfen bereits, wie das Projekt unterstützt werden kann“, schreibt die Brasilien-Direktorin der KfW, Saskia Berling.

Deutsche Bundesregierung wirbt für das Projekt

Auf Einladung des deutschen Botschafters in Brasilien, Heiko Thoms, hat sie zusammen mit brasilianischen Politikern, EU-Funktionären und Firmenmanagern (darunter von Siemens) Ende Januar  an einer Präsentation des Projekts in der deutschen Vertretung in Brasilia teilgenommen, in dessen Rahmen die DB ihre Partnerschaft mit dem Betreiberkonsortium vorgestellt hat.

Nach den Berichten brasilianischer Medien soll die Deutsche Botschaft Informationen über das Projekt angefordert und den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz instruiert haben, um das Thema während seines Gesprächs mit Präsident Lula da Silva im Rahmen seines Staatsbesuchs Ende Januar in Brasilien zu behandeln. Die Deutsche Botschaft, die Rettet den Regenwald diesbezüglich angeschrieben hat, verneint letzteres.

Die Vorteile des Eisenbahn- und Hafenprojekts lägen in der Sorgsamkeit in Bezug auf soziale und Umweltbelange sowie in den Möglichkeiten, die sich durch die Nähe zu Europa für die Entwicklung des Energiebereichs ergeben", erklärt Peter Mirow, Leiter der DB in Brasilien, gegenüber der Agência INFRA. Zum einen geht es hierbei voraussichtlich um Flüssiggas aus geplanten Fracking-Projekten im Landesinneren von Maranhao und um Erdöl, das vor der brasilianischen Küste aus der Tiefsee gepumpt werden soll.

Als möglichen Partner zum Bau eines Exporthubs für erneuerbare Energien und "grünen Wasserstoff" sollen die Projektbetreiber Gespräche mit Siemens geführt haben. Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) finanziert bereits über die GIZ die Ausweitung der Produktion von „grünen Wasserstoff“ in Brasilien für den lokalen Verbrauch und den Export. Dazu wurde u.a. eine deutsch-brasilianische Allianz für „grünen Wasserstoff“ gegründet.

Amazonasregenwald und die Cerrado-Savanne bedroht

In einer Video-Präsentation, die auf der Webseite der DB eingebettet ist und am Ende deren Logo trägt, ist der Amazonasregenwald Richtung Westen verschoben, womit der Eindruck entsteht, dass der Hafen und die Bahntrasse außerhalb des Amazonasgebiets liegen. Zudem steht in der Grafik zu lesen, dass „die Produktion der brasilianischen Landwirtschaft in den nächsten zehn Jahren um 180 % wachse, ohne einen Baum zu fällen“.

 

Doch die Grafik und die Angaben der Projektbetreiber täuschen. Fakt ist: Die Lage und die Grenzen des Amazonasgebietes sind in Brasilien offiziell und genau als legales Amazonasgebiet (Amazônia legal) festgelegt. Sowohl der Hafen als auch die komplette Eisenbahntrasse liegen ganz klar innerhalb des legalen Amazonasgebietes, wie unserer Karte mit den Daten des Geografischen und Statistischen Institutes Brasiliens (IBGE) zeigt.

 

Weiterhin liegen der Hafen und die Schienentrasse direkt in zwei staatlichen Naturschutzgebieten, die zudem internationale RAMSAR Feuchtgebiete und wichtige Vogelgebiete (Important Bird Area – IBA) sind. Im weiteren Verlauf der 520 Kilometer langen Bahnstrecke bis Açailândia verläuft diese an mehreren staatlich anerkannten indigenen Schutzgebieten, in denen mindestens sieben verschiedene indigene Völker sowie eine große Zahl bedrohter Tierarten leben, sowie an der Reserva Biológica do Gurupi vorbei.

Agrar- und Bergbauboom

In Açailândia, dem Startpunkt der Schienentrasse, knüpft diese an bereits bestehende Gütereisenbahnverbindungen an, die in die Amazonas-Bundesstaaten Pará, Tocantins und Mato Grosso sowie in die Savannen des Cerrado in den Bundesstaaten Piaui und Bahia reichen. 

Laut der DB „wird die geplante Logistiklösung einen neuen Transportkorridor für landwirtschaftliche Erzeugnisse schaffen, wofür ein Nachfragepotenzial im Hinterland von 80 Millionen Tonnen pro Jahr ermittelt wurde. Hinzu käme eine große Nachfrage nach Transportleistungen für mineralische Rohstoffe. Die Eisenerzexporte über den Hafen TPA sollen laut den Betreibern bis 2030 200 Mio. t/Jahr erreichen.

Die Steigerung der Produktion und Exporte bedeutet unausweichlich die Ausweitung der Landwirtschaft – insbesondere für den Anbau von Soja, Zuckerrohr (darunter für Ethanol), Mais, die Zucht von Rindern für die Fleischproduktion - sowie die Erweiterung des Bergbaus auf Kosten des Amazonasregenwaldes und der Cerrado-Savanne. Die Aktivitäten sind Haupttreiber der Entwaldung in Brasilien.

Landkonflikte, Gewalt und Gesetzesverstöße

Das Projekt stellt auch für die in den Gebieten lebende Bevölkerung, die vor allem aus Kleinbäuerinnen und Bauern, Indigenen und Quilombolas besteht, eine große Bedrohung da. Diese nutzen die Flächen mit traditionellen umweltfreundlichen Methoden überwiegend für die Eigenversorgung (Subsistenzwirtschaft). Die Ausweitung der Agrarindustrie und des Bergbaus für den Export wird damit unausweichlich zu zahllosen gravierenden Landkonflikten führen.

Schon jetzt weist das Amazonasgebiet eine der weltweit höchsten Raten von Gewalttaten im Zusammenhang mit Umwelt- und Landkonflikten auf. Die Menschen werden von den Milizen der Besitzer der Soja-, Palmöl- und Rinderfarmen, Holz- und Bergfirmen, der Polizei und Politikern ihrer angestammten Landflächen beraubt, sie werden bedroht, geschlagen, vertrieben, entführt und ermordet.

Offene Fragen bestehen auch, wie die Projektbetreiber und die DB die Rechte der auf der Insel Cajual und entlang der Schienentrasse lebenden Quilombolas einhalten wollen, die nach der brasilianischen Verfassung als traditionelles Volk anerkannt sind, schreibt das Netzwerk Kooperation Brasilien (KoBra). Sowohl Brasilien als auch Deutschland haben sich mit der Unterzeichung der Konvention Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation ILO zum Schutze der Rechte indigener Völker verpflichtet.

"Partnerschaftsvertrag" mit Vereinigung der Bevölkerung der Insel

Besonders fragwürdig ist ein Partnerschaftsvertrag, den die Projektbetreiber mit drei Frauen der Quilombola-Vereinigung der Insel Cajual (Associação de Moradores da Comunidade Negra Rural Quilombola de Vila Nova Ilha Do Cajual) 2017 geschlossen und veröffentlicht haben.

Darin treten die drei Frauen das Nutzungsrecht von 1.400 Hektar Land der Insel auf unbestimmte Zeit an ein Tochterunternehmen von GPM ab. Damit kann die Firma das geplante Industriegebiet und den Hafen dort errichten, wo die Einwohner jetzt leben und ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Als Gegenleistung will die Firma für die Bevölkerung an einem nicht definierten Ort 51 Häuser, eine Schule, eine Gesundheitseinrichtung, einen Gebetsraum und einen Fussballplatz errichten sowie der Vereinigung "6 % der Gewinne des Vorhabens mit allen damit verbundenen Vorteilen bezahlen".

Es bestehen erhebliche Anhaltspunkte, dass der Vertrag nicht rechtmäßig ist, da er offensichtlich gegen zahlreiche Grundvoraussetzungen und Gesetze verstößt. Unter anderem wurde der Vertrag offenbar ohne Beteiligung und Konsultation der betroffenen Inselbewohner geschlossen, die dessen Inhalt und weitreichenden Konsequenzen wie deren geplante Umsiedelung nicht kennen. 

Sicherheit an der bestehenden Carajas-Eisenerz-Bahn von Vale

Wie es um die Rechte und Sicherheit der Bevölkerung entlang der bereits in der Region bestehenden Eisenbahnlinien aussieht, zeigt die private Schienentrasse Estrada de Ferro Carajás (EFC) des Bergbaukonzerns Vale, der darüber Eisenerz von den Tagebauminen im Bundesstaat Pará bis zum Exporthafen in São Luís abtransportiert. Die fast 900 km lange Bahnstrecke verläuft durch 27 Städte und mehr als Hundert Gemeinden, verfügt aber nur über wenige Schienenübergänge und Sicherheitsvorkehrungen. Die Organisation Justiça nos Trilhos verfolgt und denunziert seit Jahrern die Menschenrechtsverletzungen.

Besonders kritisch wird es, wenn die aus bis zu 330 Waggons bestehenden drei Kilometer langen Züge längere Zeit halten und manche Leute dann unter den Güterwagen durchkriechen, um auf die andere Seite zu gelangen. Seit 2004 sind nach Presseberichten bei Schienenunglücken auf dem Eisenerzkorridor 47 Personen zu Tode gekommen. Mehr als 100 Personen wurden verletzt.

Unsere Forderung

Rettet den Regenwald fordert die Bundesregierung, KfW, GIZ und die Deutsche Bahn auf, sich nicht an dem Projekt zu beteiligen, weil es mit sehr negativen Auswirkungen für die Natur, das Amazonasgebiet, die Savannen des Cerrado und die dort lebenden Menschen verbunden ist. Es drohen die Zerstörung der Lebensgrundlagen von Tausenden Quilombolas, Indigenen, Kleinbauern und Bäsuerinnen, Landraub und Umweltverseuchung. Das Projekt ist auch nicht mit den internationalen Bemühungen zum Schutz und Erhalt des Amazonasregenwaldes und der Cerrado-Savanne vereinbar.


  1. Brasilien als gefährdet eingestuft

    Rodrigues, A.A. 1995. Ocorrênciada reprodução de Eudocimus ruber na ilha do Cajual, Maranhão, Brasil: http://www.revbrasilornitol.com.br/BJO/article/download/0314/pdf_63

    RAMSAR 2020. Brazil - Baixada Maranhense Environmental Protection Area:https://rsis.ramsar.org/RISapp/files/RISrep/BR1020RIS_2002_en.pdf

  2. archäologische Fundstätten wie Falésia do Sismito, Ponta Leste und Laje do Coringa

    - de Carvalho Marchesini Santos, M.E. 2009. Paleontologia das Bacias do Parnaíba, Grajaú e São Luís: http://cprm.gov.br/publique/media/paleo/pale_cap15.pdf

    - EmersonFerreiraTV 2012. Ilha do Cajual: https://www.youtube.com/watch?v=EnGmZhjn7hY

  3. Heimat von Quilombolas

    Da Silva Maia, M.R.; Pires Miranda, A.C. 2007. ILHA DO CAJUAL: conflitos e mecanismos utilizados na luta pela terra: http://www.joinpp.ufma.br/jornadas/joinppIII/html/Trabalhos/EixoTematicoI/eIXO%209%20170bf64a000e1a06af01Maiana%20Maia_Ana%20Caroline%20Miranda.pdf

  4. drei portugiesischen Geschäftsmännern

    - Paulo Alexandre Correia de Oliveira Salvador ("Paulo Salvador"), Diretor Executivo Grão-Pará Maranhão: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7024369681415254016/ und

    - Nuno Gustavo da Silva Ribeira Martins ("Nuno Martins"): Diretor Executivo da GPM Grão-Pará Maranhão: https://www.linkedin.com/in/nuno-gustavo-martins-55a8ab4b/

    - Nuno Miguel da Mota e Silva ("Nuno Silva"): https://www.linkedin.com/in/nuno-mota-silva-4ab68238/

  5. privaten Infrastrukturprojekt Grão-Pará Maranhão (GPM)

    Webseite des Projektbetreibers Grão-Pará Maranhão: https://graoparamaranhao.com/en/gpm-learnaboutus/

    Der Firmenname Grão-Pará Maranhã ist offenbar eine Anspielung auf die portugiesische Kolonialzeit, unter der im Jahr 1751 im Nordwesten Brasiliens der Staat Grão-Pará e Maranhão ausgerufen wurde (siehe https://pt.wikipedia.org/wiki/Estado_do_Gr%C3%A3o-Par%C3%A1_e_Maranh%C3%A3o)

  6. 20 Milliarden Real

    Agencia Infra 2023. Estatal ferroviária alemã faz acordo para desenvolver ferrovia privada no Maranhão: https://www.agenciainfra.com/blog/estatal-ferroviaria-alema-faz-acordo-para-desenvolver-ferrovia-privada-no-maranhao/amp/

  7. informiert die DB

    DB E.C.O. Group 2023. Brasiliens multimodale Logistiklösung für nachhaltige Versorgungsketten: https://db-eco.com/de/brasiliens-multimodale-logistiklosung-fur-nachhaltige-versorgungsketten/

  8. schreibt die Brasilien-Direktorin der KfW

    Post von Saskia Berling, Director Brazil - KfW Development Bank auf Linkedin am 24.1.2023: https://www.linkedin.com/in/saskia-berling-616586a2/

  9. Präsentation des Projekts in der deutschen Vertretung in Brasilia

    Ministério da Integração e do Desenvolvimento Regional (MIDR) 2023. Conheça o Projeto Grão Pará Maranhão: https://www.youtube.com/watch?v=-kLef29gIhg

    O Informante 2023. Estatal ferroviária alemã faz acordo para desenvolver ferrovia privada no Maranhão: https://oinformante.blog.br/notas/estatal-ferroviaria-alema-faz-acordo-para-desenvolver-ferrovia-privada-no-maranhao/

  10. Agência INFRA

    Agencia INFRA 2022. Estatal ferroviária alemã faz acordo para desenvolver ferrovia privada no Maranhão:https://www.agenciainfra.com/blog/estatal-ferroviaria-alema-faz-acordo-para-desenvolver-ferrovia-privada-no-maranhao/amp/

  11. GIZ die Ausweitung der Produktion von „grünen Wasserstoff“

    Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) 2022. Grünen Wasserstoff in Brasilien fördern (H2Brazil): https://www.giz.de/de/weltweit/106138.html

  12. zwei staatlichen Naturschutzgebieten

    Der Hafen und der erste Abschnitt der Eisenbahn liegen im Área de Proteção Ambiental (APA) das Reentrâncias Maranhenses (siehe https://uc.socioambiental.org/es/arp/782), an das sich im folgenden Streckenabschnitt das Schutzgebiet Área de Proteção Ambiental da Baixada Maranhense (siehe https://uc.socioambiental.org/en/arp/785) direkt anschließt. Siehe auch http://www.zee.ma.gov.br/subsidio/html/unid.html

  13. internationale RAMSAR Feuchtgebiete

    Internationale RAMSAR-Konvention über Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung, insbesondere als Lebensraum für Wasser- und Watvögel, englisch: Convention on Wetlands of International Importance especially as Waterfowl Habitat.

    - APA das Reentrâncias Maranhenses: https://rsis.ramsar.org/RISapp/files/RISrep/BR640RISformer_160210.pdf

    - APA da Baixada Maranhense: https://rsis.ramsar.org/RISapp/files/RISrep/BR1020RIS_2002_en.pdf

  14. Reserva Biológica do Gurupi

    Instituto Socioambiental ohne Datum. Reserva Biológica do Gurupi: https://uc.socioambiental.org/pt-br/arp/618

  15. Netzwerk Kooperation Brasilien (KoBra)

    Kooperation Brasilien 2023. Deutsche Bahn beteiligt sich an Bau von Bahntrasse und Hafen im Munizip Alcântara im Bundesstaat Maranhão: Offene Fragen nach Umwelt- und Menschenrechten: https://www.kooperation-brasilien.org/de/themen/landkonflikte-umwelt/deutsche-bahn-beteiligt-sich-bau-von-bahntrasse-und-hafen-im-munizip-alcantara-im-bundesstaat-maranhao-offene-fragen-nach-umwelt-und-menschenrechten

  16. Konvention Nr. 169 der Internationalen Arbeitsorganisation ILO zum Schutze der Rechte indigener Völker

    Internationale Arbeitsorganisation 1989. Übereinkommen 169 über eingeborene und in Stämmen lebende Völker in unabhängigen Ländern: https://www.ilo.org/wcmsp5/groups/public/@ed_norm/@normes/documents/publication/wcms_100900.pdf

  17. PartnerschaftsvertragContrato de Parceria. Acordo de caráter pioneiro assinado entre a Grão-Pará Multimodal Ltda. e a Associação de Moradores da Comunidade Negra Rural Quilombola de Vila Nova Ilha do Cajual veröffentlicht in: Portogente, 2023. Projeto de terminal em Alcântara consiste em SPE com porto, ramal ferroviário e potencial de aumento de 20% no PIB do Maranhão, Mitte des Artikels. Der Artikel wurde mittlerweile offenbar gelöscht, ist aber weiterhin im Internetarchiv Waybackmachine verfügbar: https://web.archive.org/web/20231226221509/https://portogente.com.br/arconorte/187-arco-norte/109378-projeto-de-terminal-em-alcantara-consiste-em-spe-com-porto-ramal-ferroviario-e-potencial-de-aumento-de-20-no-pib-do-maranhao

  18. Organisation Justiça nos Trilhos

    Justiça nos Trilhos. Associação de Direitos Humanos e Direitos da Natureza, sem fins lucrativos: https://justicanostrilhos.org/mapa-das-comunidades/

  19. 47 Personen zu Tode

    Pública 2019. Exclusivo: documento revela descaso da Vale com o risco de morte em ferrovia:https://apublica.org/2019/02/exclusivo-documento-revela-descaso-da-vale-com-o-risco-de-morte-em-ferrovia

Diese Seite ist in folgenden Sprachen verfügbar:

Bestellen Sie jetzt unseren Newsletter

Bleiben Sie mit unserem Newsletter am Ball – für den Schutz des Regenwaldes!