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Rauch aus einem Torfmoorbrand
Über 300 Hektar im Tripa-Torfmoor im Leuser-Ökosystem brennen (© APEL Green Aceh)

Torfmoore brennen

11.06.2026Indonesien: Die Feuersaison beginnt mit den ersten Bränden in den abgeholzten Torfmooren. Im Tripa-Torfmoor brennen aktuell mehr als 300 Hektar. Unsere Partner dämmen die Brandherde ein. Doch die Ursachen müssen bekämpft werden: die Brandrodung zumeist für Palmöl und die Untätigkeit der Behörden.


Die Feuersaison in Indonesien hat mit den ersten Bränden in den entwaldeten und ausgetrockneten Torfmooren begonnen. Unsere Partner von APEL Green Aceh haben im Tripa-Torfmoor allein in den letzten Tagen mehr als 300 Hotspots identifiziert. 

Jedes Jahr brennt es in Indonesien, besonders im Umkreis von Ölpalmplantagen. Wegen der Emissionen aus Waldbränden, Brandrodungen und vor allem aus Torf hat Indonesien jedes Jahr einen besonders hohen Ausstoß an Treibhausgasen zu verantworten. Der Rauch und die extrem hohe Konzentration an Partikeln belasten Gesundheit und Leben der Menschen in Indonesien und in den Nachbarstaaten Singapur und Malaysia.

Im Tripa-Torfmmor sind in den letzten Tagen mindestens 334 Hektar Torfböden abgebrannt. Die letzten 200 Orang-Utans sind in akuter Gefahr. Vor einer Generation lebten allein im Tripa-Moorwald 3.000 Individuen – bevor die Palmölindustrie abzuholzen begann.

APEL Green Aceh mobilisiert die Bevölkerung und die Behörden, um die Brände zu löschen. Das reicht aber nicht, so APEL Green Aceh. „Die Ursachen müssen bekämpft werden: die Abholzung für Plantagen, die Untätigkeit der Behörden und die fehlende staatliche Überwachung."

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