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Indigene Personen versperren mit einer Menschenreihe im Hintergrund und Zweigen und einem Protestbanner im Vordergrund eine Strasse

Notfallhilfe Brasilien gegen Goldabbau in Amazonien

Hunderte indigene Frauen protestieren im Bundesstaat Pará gegen eine geplante riesige Gold-Tagebaumine im Amazonasregenwald. Sie haben dazu ein Camp vor dem Regionalbüro der Indigenenschutzbehörde FUNAI in Altamira aufgeschlagen. Die kanadische Bergbaufirma Belo Sun Ltda. droht mit dem Goldabbau den Fluss Xingu und die Lebensgrundlagen der dort lebenden indigenen Völker zu zerstören. Bitte spenden Sie!

 

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Hunderte indigene Frauen verschiedener Völker aus dem Gebiet des Mittellaufes des Xingu-Flusses in Brasilien, darunter Arara, Juruna, Kuruaya, Xikrin und Xipaya, protestieren mit einem Camp vor dem Regionalbüro der Indigenenschutzbehörde FUNAI (Nationale Stiftung für indigene Völker) in Altamira im Bundesstaat Pará. Sie fordern, eine Bergbaugenehmigung aufzuheben, die dem kanadischen Unternehmen Belo Sun Ltda. erteilt wurde.

Belo Sun will am Xingu-Fluss Gold abbauen. Dazu soll im Amazonasregenwald die größte Gold-Tagebaumine in Brasilien entstehen. 620 Millionen Tonnen Erdreich und Gestein sollen aus dem Urwaldboden gesprengt und gebaggert werden, um einige Tonnen Gold zu gewinnen. Das Vorhaben hätte massive negative Auswirkungen auf die Umwelt, Sicherheit und Lebensweise der dort lebenden Menschen.

Wir wollen, dass Belo Sun von hier verschwindet“, erklärt die indigene Frau Sol Juruma. „Wir haben Angst vor der Verschmutzung, vor den Chemikalien, die sie einsetzen werden, vor den Giften.“ 

Sie befürchtet die Verseuchung des Wassers des Xingu, des viertgrößten Nebenflusses des Amazonas durch den Bergbau und die riesigen Abraumbecken, die direkt am Flussufer entstehen sollen.

Die Führerinnen erklären, dass die indigenen Völker der Region von den Behörden zu dem Projekt weder konsultiert wurden noch ihre Zustimmung dafür gegeben haben, wie es das Übereinkommen 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) vorschreibt.

Seit dem 23. Februar harren die indigenen Frauen fernab ihrer Dörfer in der Stadt Altamira unter gleißender Äquatorsonne und tropischen Regenfällen aus. Um das Camp aufrechtzuerhalten, benötigen sie dringend Unterstützung für:

  • Lebensmittel
  • Decken, Matten, Zelte
  • Hygieneartikel
  • Gesundheitsversorgung
  • Transport

Rettet den Regenwald e.V. unterstützt den Protest und das Camp der indigenen Frauen mit Spenden aus unserem Nothilfefonds. Bitte helfen auch Sie mit einer Spende:

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