Aktuelle Termine

Giraffen
19.08.2017

Sambia - Im wilden Herzen Afrikas

HR Fernsehen Samstag, 19.08.17
20:15 - 21:00 Uhr 45 Min.

http://programm.ard.de/TV/hrfernsehen/sambia---im-wilden-herzen-afrikas/eid_28108237249260

Der Luangwa-Fluss, der in Sambia durch ursprüngliche Savannen und Ebenholzwälder fließt, ist der Lebensquell für eine Vielzahl von Lebewesen. Majestätisch schreiten Giraffen zum Trinken ans Ufer, Flusspferde liefern sich erbitterte Kämpfe, und eine Elefantenfamilie kümmert sich liebevoll um ihr jüngstes Mitglied. Hier streiten Löwen und Krokodile um Beute. Eine Horde Steppenpaviane versucht, sich mit Witz und Geschicklichkeit aus der Schusslinie der großen Raubtiere zu bringen. Angeführt wird sie von einem kräftigen Männchen, das eine ganze Reihe von Weibchen mit ihren Jungen unter sich hat.

Elefanten wollen über eine Straße gehen
21.08.2017

Was Elefanten uns sagen

Montag, 21.08.17
20:15 - 21:05 Uhr 50 Min. 3sat

http://programm.ard.de/TV/3sat/netz-natur/eid_28007228885492

Elefanten machen immer Eindruck. Das bewahrt sie jedoch nicht davor, dass diese größten Landtiere der Erde in ihren natürlichen Lebensräumen vom Aussterben bedroht sind.

Der Film folgt den Spuren der Asiatischen Elefanten im Zoo Zürich und im Kaeng Krachan-Nationalpark in Thailand. Und eine Schweizer Elefantenspezialistin, die seit vielen Jahren in Sri Lanka Wildelefanten beobachtet, berichtet über ihre Beobachtungen.

Während die Elefanten im Zoo einen vielfältigen, von Menschen gestalteten Tag erleben - Futtersuche nach versteckten Leckerbissen in zahlreichen Nischen der Anlage, Beschäftigungs- und Trainingsprogramme, Badeplausch und Wanderungen vom einen Teil der Anlage in den nächsten - halten sich die wilden Elefanten im Urwald unauffällig vor den Menschen versteckt, und ihre Aktivität wird nur aus ihren Spuren erkennbar: Futtersuche, Ruhephasen mit Körperpflege, Spielverhalten. In der Abenddämmerung gehen sie zum Bad im nahen See, während die Zooelefanten in den Ruhebereichen der Anlage allmählich ruhiger werden und sich ab und an zum Schlaf hinlegen.

Der große Gegensatz zwischen Wild- und Zooelefanten zeigt sich erst in der Nacht: Wildelefanten nähern sich in der Dunkelheit oft den Dörfern und den Pflanzungen der menschlichen Bevölkerung, wo sie die Behörden mit massiven Barrieren und Elektrozäunen fernzuhalten versuchen. Wo das nicht klappt, werden sie von den Dorfbewohnern mit Knallkörpern und Feuerwerk verjagt. Das ist mitunter für beide Seiten gefährlich. Der Konflikt zwischen Menschen und Elefanten fordert im Verbreitungsgebiet der rund 40 000 übrig gebliebenen Dickhäuter jedes Jahr Hunderte von Todesopfern - auf Seite der Menschen und der Elefanten.

Die größte Bedrohung für die wilden Elefanten ist denn auch die Konkurrenz mit der ständig wachsenden menschlichen Bevölkerung um fruchtbares Land, wo gutes Futter wächst. So leben die meisten wilden Elefanten keineswegs im Paradies, sondern im dauernden Kampf mit den Menschen im selben Lebensraum.

Logo der Veranstaltung Faire Woche
15.09.2017

Kommt zur "Fairen Woche 2017" - 15. bis 29.9.

Vom 15. bis 29. September 2017 findet die 16. Faire Woche statt.

Die Faire Woche ist die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland.Sie informiert bei ihren 2.000 bis 2.500 Veranstaltungen über den Fairen Handel in Deutschland und weltweit. 

Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel in Kooperation mit TransFair und dem Weltladen-Dachverband. Die Planung und Umsetzung der Veranstaltungen übernehmen Weltläden, Aktionsgruppen, kirchliche Gruppen, Unternehmen, Supermärkte, Fairtrade-Schulen und gastronomische Betriebe.

Mehr Informationen finden Sie unter diesen Link.

Ein Hirschkäfer sitzt auf einem Stein
17.09.2017

Ausgebrummt – Insektensterben in Deutschland

ZDF 17.09.2017 16.30-17 Uhr: planet e.

https://www.fernsehserien.de/planet-e-2011/folgen/ausgebrummt-insektensterben-in-deutschland-1125313

Ausgebrummt – Insektensterben in Deutschland

Folge 197 (30 Min.)

Das Insektensterben in Deutschland nimmt dramatische Formen an. Welche Folgen hat dies für die Umwelt, und welche Lösungen gibt es? Das Sterben der Insekten löst eine Kettenreaktion aus. Auch die Vögel sind dann bedroht, weil es immer weniger Nahrung für sie gibt. Ihre Zahl hat sich in den vergangenen Jahren um 57 Prozent verringert. Einige Arten sind regional völlig verschwunden. Insekten sterben aus. Für den Menschen ein Problem. Ohne „Bestäuber“ können zahlreiche Lebensmittel nicht mehr oder nur unter kostenintensiven Umständen produziert werden. Die Ernährung von Millionen Menschen ist in Gefahr.

Es ist ein schleichender Prozess, aber die Entwicklung ist dramatisch. Allein die Biomasse der Insekten Nordrhein-Westfalens hat sich, dies ergaben Messungen an 88 Standorten, um über 80 Prozent verringert. Ein Wert, der sich allein auf die vergangenen 15 Jahre bezieht. Noch nie wurde ein solcher Verlust beobachtet auch nicht zu Zeiten von DDT-Einsatz in der Landwirtschaft. Und wo keine Insekten mehr sind, da sind auch bald keine Vögel mehr. Der Wiedehopf zum Beispiel ist kaum noch zu sehen.

Professor Peter Berthold, Deutschlands wohl bekanntester Ornithologe, ist über die Situation schier verzweifelt. Seine Empfehlung an die Bevölkerung: „Hängen Sie das ganze Jahr über Meisenknödel auf, da sonst viele Vögel verhungern. Gerade im Frühling, wenn es auch noch den Nachwuchs zu versorgen gilt.“ Doch wo liegen die Ursachen für das Insektensterben? „planet e.“ geht auf Spurensuche. Schnell wird klar: Es gibt nicht nur einen Grund. Ganz vorn dabei: die Intensivierung der Landwirtschaft. Immer größer werden die Flächen, immer mehr Monokulturen entstehen. Strukturreiche Landschaften werden vernichtet, Biotope zerstört. Auch der Einsatz von Pestiziden ist problematisch. Selten werden die realen Lebensverhältnisse bei Insekten berücksichtigt, dadurch wird die erlaubte Dosis viel zu hoch bemessen.

Zusammen mit der Veränderung der Kulturlandschaften haben insbesondere die Spezialisten unter den Insekten wegen des Klimawandels kaum Zeit zur Anpassung und sterben aus. Der Einsatz großer Mengen von Dünger, die zunehmende Lichtverschmutzung in unseren Städten und der stetig anwachsende Verkehr geben den Insekten den Rest. Wie Landschaften ohne Insekten aussehen, zeigt „planet e.“ beim Besuch in der chinesischen Provinz Sichuan. Diese ist nicht nur für ihre Pandas bekannt, sondern auch für ihre saftigen Birnen. Doch seit einigen Jahren fehlen die Bienen als Bestäuber. Menschen müssen ihre Arbeit übernehmen und bestäuben die Blüten mit kleinen Pinseln aus Entendaunen. (Text: ZDF)

Leopard
12.10.2017

Kinofilm MALEIKA läuft an

Ein besonderer Kinofilm für einen anderen Ansatz von Artenschutz in Afrika

Am 12. Oktober läuft der Film MALEIKA an. Er erzählt die unglaubliche Lebensgeschichte einer Gepardenmutter von sechs Jungen in Botswana. Vier Jahre lang hat der engagierte Filmemacher Matto Barfuss die Raubtiere hautnah begleitet. Entstanden ist ein fesselnder Film mit atemberaubender Naturaufnahmen, der dem Zuschauer tiefe Einblicke in den unberechenbaren und zugleich atemberaubenden Alltag von Maleika – der Königin von Afrika – gewährt. Egal was passiert, gibt sie nie auf und liefert schon damit eine der berührendsten Geschichten, die die Natur erzählt.

„Farmer glauben sich gegen Schäden durch Raubkatzen an ihrem Viehbestand am besten durch das Auslegen von Giftködern schützen zu können", berichtet Matto Barfuss. "Auf diese Art und Weise haben wir 95 % der Geier im südlichen Afrika verloren, und die Bestände der Raubkatzen gehen stetig nach unten. Unser Ansatz ist das Zuhören. Wir wollen, dass Menschen ihre wilden Tiere besser verstehen und sie als Zukunftswert betrachten."

Mit dem Film wird daher die Initiative „Green Belt Botswana“ ins Leben gerufen. Im rahmen des Projekts wird im Laufe der nächsten 10 Jahre eine symbolische Baumlinie pflanzen. Dieses Landschaftskunstwerk ist ein Symbol gegen den Klimawandel und gegen das Artensterben. Damit die Linie an Bäumen kräftig wächst, hofft Barfuss nun, dass sein Kinofilm MALEIKA große Aufmerksamkeit für Green Belt erzeugt.

Die Initiative wird getragen von der Stiftung „Go wild Botswana Trust“ und dem Verein „Leben für Geparden e.V.“ (www.geparden.de). Beide Organisationen betreiben ein Büro in Maun am Rande des Okavango Deltas. Die Stiftung arbeitet in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien in Botswana.

Haben Sie Vorschläge für Veranstaltungen, TV-Sendungen oder Radiobeiträge? Dann senden Sie uns eine E-Mail an info@regenwald.org. Vielen Dank.