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Aktuelle Meldungen

58.000 Unterschriften gegen Uranmine in Tansania

UNESCO will über Entscheidung erneut beraten

Selous in Tansania ist das größte Wildtierreservat Afrikas – ein „immenses Schutzgebiet von 50.000 Quadratkilometern, das der Mensch nur wenig beeinflusst hat“, so die UNESCO in ihrem Welterbe-Bericht. Dennoch hat die UNESCO einer Grenzänderung zugestimmt, damit im Selous Uran abgebaut werden kann.

58.000 Menschen haben unsere Protestaktion unterschrieben; sie wurde von unserem Mitarbeiter Sylvain Harmat am 26. Oktober in Paris übergeben. Im Gespräch zeigte sich Lazare Eloundou, der Leiter des Afrika-Referats des UNESCO-Welterbezentrums, besorgt über die geplante Grenzverlegung. Das Welterbe-Komitee, so Eloundou, entscheide eigenständig, die UNESCO habe nur administrative Aufgaben. Allerdings müsse das Komitee den Richtlinien folgen, was hier nicht geschehen sei. 

Immerhin wird der Fall auf der nächsten Sitzung des Komitees im Juni 2013 in  Kambodscha erneut diskutiert. 

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Staudamm bedroht Panamas Artenvielfalt

Ureinwohner geben nicht auf

Am 12. Oktober demonstrierten die indigenen Ngöbe Buglé erneut für den Schutz ihres Lebensraumes. Grund: Geldgeber wie die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft halten an der Förderung des geplanten Barro-Blanco-Staudamms fest. Trotz erwiesener massiver Umweltzerstörungen.

 

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Große Kundgebung in London

Indonesiens Menschenrechts- und Umweltpolitik am Pranger

Rettet den Regenwald und andere internationale Organisationen protestierten am 31. Oktober in London gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Regenwaldzerstörung in Indonesien. Die Kundgebung galt dem Staatsgast der Queen, dem indonesischen Präsidenten Yudhoyono. Bei dieser Gelegenheit übergaben wir auch einen offenen Brief sowie 105.000 Unterschriften für unsere Petitionen zum Schutz von Menschen, Tieren und Pflanzen im indonesischen Inselstaat.

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Erdölverseuchung im Amazonas

Chevron muss zahlen

Der Oberste Bundesgerichtshof in den USA hat Chevrons Antrag auf Straferlass im Fall der enormen Ölverseuchung im ecuadorianischen Amazonas abgewiesen. Damit muss der US-Ölkonzern den Ureinwohnern 19 Milliarden US-Dollar Entschädigung zahlen für die giftigen Altlasten, die das von ihm aufgekaufte Texaco-Unternehmen im Regenwald hinterlassen hat.