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Die Arbeit unserer Partner

Sie bewahren Urwaldriesen vor der Motorsäge, retten Orang-Utans vor dem Tod. Sie bringen kriminelle Abholzer hinter Gitter und organisieren Demos gegen Bergbau. In Südamerika, Asien und Afrika unterstützen wir unsere Partner dabei, ihre Natur zu schützen – und damit auch unsere Erde. Sechs Projekte haben wir ausgewählt, denn sie brauchen weiter unsere Hilfe. Vielen Dank.



  Philippinen / Golf von Davao                                                                                                                                                    

Mangroven für Natur und Menschen

Mangroven-Setzlinge als Nachschub für die Pflanzer

„Die Menschen haben es wirklich verdient“, meint der Forstwirt Lolong während der letzten Pflanzung in Mabini. „Die Mangroven, die wir hier vor acht Jahren eingesetzt haben, sind bereits zu stattlichen Bäumen herangewachsen, die jüngeren ähneln noch großen Büschen. Für viele Fischerfamilien hat sich bereits viel geändert: Die gespendeten 42.000 Mangroven in diesem Küstenstreifen bedeuten für sie mehr Krabben, Krebse und Fische. Kurz: mehr Einkommen.“ Das berichtet unser Partner Ulrich Kronberg von der kleinen Philippinen-Insel Samal Island.

Es ist nur ein Beispiel aus der erfolgreichen Aufforstungsarbeit am Golf von Davao. Die Bilanz: Inzwischen konnten 610.000 Mangroven ausgewildert werden; die Millionengrenze soll bald erreicht sein. „Warum es die Menschen hier besonders verdient haben? Alle machen mit. Vom Schulkind über die Eltern bis zu den Großeltern.“

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Spendenstichwort:  Mangroven




  Indonesien / Sulawesi                                                                                                                                                              

Bildung hilft, den Wald zu bewahren

Das Haus wurde aus den Materialien der Natur gebaut

„Halle des Lernens“ nennen die indigenen Lauje ihr neues Bildungszentrum, das schon 83 Schülerinnen und Schüler hat. „Kinder und Erwachsene lernen hier nicht nur lesen und schreiben“, sagt Andika von unserer Partner-Organisation JATAM. „Wir informieren sie auch mit Videos und Broschüren über die Bergbau-Aktivitäten, den Waldschutz und ihre Rechte.“ Das Volk der Lauje lebt tief im Bergregenwald von Zentral-Sulawesi – Minenfirmen wollen dort Bodenschätze fördern. Sind die Menschen informiert, können sie sich erfolgreich wehren. Mit Spenden werden Lehrer finanziert und weitere Häuser gebaut.

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Spendenstichwort: Sulawesi



  Indonesien / Borneo                                                                                                                                                                   

Hilfe für Orang-Utans in Not

Rettung mit gutem Ausgang: der Orang-Utan lebt

„Woche für Woche werden wir alarmiert, weil ein Orang-Utan oder eine ganze Gruppe in höchster Not ist“, schreibt uns Karmele Llano. Die spanische Tierärztin arbeitet seit vielen Jahren für International Animal Rescue Indonesia (IAR).

In der indonesischen Provinz Westkalimantan auf der Insel Borneo hat die Tierschutz-Organisation gerade ihr neues Behandlungs-Zentrum für verletzte, hilflose und halb verhungerte Primaten eröffnet. Sie wurden von verwüstetem Land oder Ölpalmplantagen gerettet, die einmal dichter Regenwald waren – und Lebensraum der Orang-Utans.

Das Ziel des IAR-Teams: Die Tiere so schnell wie möglich wieder in die Freiheit zu entlassen. Ganz in der Nähe ihres Zentrums wächst ein großer Torfmoorregenwald. „Er ist nicht nur besonders reich an Tier- und Pflanzenarten, sondern auch Heimat einer beachtlichen  Orang-Utan-Population“, so Karmele Llano. Auch viele andere seltene Arten wie Nasenaffen, Weißbart-Gibbons, das Sunda-Gavial-Krokodil oder der Hellrote Meranti-Baum leben dort.

„Einige der geretteten Orang-Utans haben wir dort schon ausgewildert. Wir beobachten sie genau, wie sie sich einleben.“ Um die Orang-Utans und ihren Wald zu beschützen, sollen regelmäßige Patrouillen illegale Holzfäller abschrecken. „Dafür wollen wir Ranger ausbilden und einsetzen“, so die IAR-Tierärztin. Rettet den Regenwald wird sie dabei weiter unterstützen.

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Spendenstichwort: Orang-Utans




  Argentinien                                                                                                                                                                              

Kampagne gegen Soja-Plantagen

Die Einwohner von Cordoba wollen keine neue Monsanto-Fabrik

In Argentinien wehren sich die Menschen verzweifelt gegen die rasante Ausbreitung der Soja-Felder – die hochgiftigen Spritzmittel machen sie krank. Die Industrie ist fast komplett in der Hand des Chemie- und Gentechnikkonzerns Monsanto, der in der Stadt Cordoba eine neue Fabrik plant. „Wir werden keinen einzigen Laster durchlassen und die Fabrik verhindern“, erklärt die Aktivistin Sofia Gatica. Wir unterstützen die Menschen im Kampf um ihre Menschenrechte und Naturschutz.

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Spendenstichwort: Soja



  Indonesien / Borneo                                                                                                                                                                 

Erfolgreich für den Regenwald

Diese Straßenblockade stoppte die Abholzer

Mit einem Bambuswall versperrten die Bewohner von Jalemo in Zentralkalimantan den Abholzern den Weg zum Gemeindewald, der ihnen noch geblieben war – 7.000 Hektar hatte die Palmölfirma PT. KHS bereits illegal gerodet. Mit einer Zeremonie baten die Ureinwohner auch um die Hilfe der Geister. Geholfen haben die Aktivisten von Save our Borneo (SOB): Sie zeigten den Firmen-Manager an, er wurde zu einem Jahr Gefängnis und rund 14.000 Euro Strafe verurteilt. Erfolge wie dieser ist der kontinuierlichen Kampagnen-Arbeit von SOB zu verdanken.

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Spendenstichwort: Save our Borneo




  Ghana                                                                                                                                                                                       

Unser Aktionsfonds für Nothilfe

Seine Heimat ist bedroht: Grashüpfer rutidoderes squarrosus

Umweltschützer aus Ghana bitten um unsere Unterstützung: Im Atiwa-Gebirge soll Bauxit abgebaut und Gold geschürft werden. Das Reservat gehört zu den größten intakten Regenwaldgebieten Westafrikas. Der Atiwa-Wald versorgt 5 Millionen Menschen und eine Fülle seltener Tiere und Pflanzen mit Wasser und Nahrung.
Wir wollen der Bevölkerung in ihrem Widerstand gegen den Bergbau auch finanziell helfen. Für Notfälle wie diesen haben wir einen Aktionsfonds gegründet – denn immer wieder erreichen uns Hilferufe aus aller Welt.

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Spendenstichwort: Notfonds




Regenwaldschutz verschenken

Wir unterstützen unsere Partner mit Protest­aktionen, Unterschriftensammlungen und Spenden­geldern. Damit sie ihren Lebensraum in Südamerika, Asien oder Afrika bewahren können. Bitte helfen Sie mit – durch eine Spende, zum Beispiel mit einer Regenwaldurkunde als Geschenk: www.regenwald.org/spende .












Spendenurkunden zum Schutz der Wälder, Tiere und Menschen