Kohlekraftwerkspläne bedrohen Humboldt-Pinguine in Chile

18.473 Teilnehmer

Ende der Aktion: 19.05.2014

An der Pazifikküste im Norden Chiles tummeln sich noch etwa 12.000 der gefährdeten Humboldt-Pinguine. Doch der geplante Bau von gleich drei Kohlekraftwerken droht deren Lebensraum zu zerstören. Mit dem erzeugten Strom sollen die energie-hungrigen Kupferminen in den Anden betrieben werden. Nicht nur für die Pinguine wäre das Projekt katastrophal, auch die Bevölkerung sieht ihre Lebensgrundlagen bedroht. Die lokale Bürgerbewegung MODEMA leistet seit Jahren dagegen erfolgreich Widerstand. Mit dem neuen Präsidenten Sebastián Piñera sind diese Erfolge akut gefährdet.

Appell

Die drei geplanten Kohlekraftwerke sollen an der für die marine Flora und Fauna besonders wichtigen Küste der Region Coquimbo errichtet werden - in unmittelbarer Nähe zu Meeresschutzzonen und zum nationalen Schutzgebiet für die vom Aussterben bedrohten Humboldt-Pinguine. Humboldt-Pinguine jagen Fische überwiegend im Flachwasser und nisten in unterirdischen Bauten, Höhlen oder Spalten an der Küste . Eingriffe in das Ökosystem oder Störfälle hätten in diesem Küsten- und Meeresabschnitt dramatische Auswirkungen. Auch die lokale Bevölkerung ist stark betroffen. Sie würde nicht einmal wirtschaftlich profitieren.

Denn die Technologie der Kraftwerke ist hoffnungslos veraltet. Produziert wird ausschließlich Strom. Der technisch mögliche Wirkungsgrad von über 70 Prozent wird damit bei weitem verfehlt. Für die Kühlung soll Meerwasser verwendet werden, das kontaminiert und erwärmt zurückgeleitet wird. Das bedroht nicht nur die Meeresfauna- und Flora, sondern auch die lokale Fischerei und den Tourismus. Zudem ist der Bau von zwei Häfen geplant, wo die aus Fernost importierte Kohle angeliefert werden soll. Verschiedene unabhängige Gutachten bestätigen die Befürchtungen der Einwohner, die sich in der Bürgerbewegung MODEMA (Movimiente Defenso Media Ambiente) organisiert haben.

Aufgrund der Proteste wurde eines der Kraftwerksprojekte bereits 2008 zurückgezogen. Für die beiden anderen läuft derzeit die Umweltverträglichkeitsprüfung. Zwar hat das zuständige Marineministerium die für die Meerwasserkühlung notwendige Konzession verweigert und sich auch gegen den geplanten Bau eines Hafens ausgesprochen - und damit die Weichen für ein weiteres Nein gestellt. Doch der neu gewählte chilenische Präsident Sebastián Piñera gilt als sehr industriefreundlich. Für das geplante 540 Megawatt-Kraftwerk des belgisch-französischen Konsortiums Suez Energy steht ein Entscheid der Behörden kurz bevor.

MODEMA ruft deshalb zusammen mit den deutschen Partnern vom Verein SPHENISCO zum Schutz des Humboldt-Pinguins zu einer internationalen Protestaktion auf. Bitte schreiben Sie bis zum 15. Mai an Präsidenten Piñera und an die Mitglieder der Umweltkommission.
Die Übersetzung des nachfolgenden spanischen Schreibens finden Sie hier.
Mehr Hintergründe dazu auf der Webseite von Sphenico: www.sphenisco.org.

Hinter­gründe

Übersetzung des Protestschreibens
An den chilenischen Präsidenten Sebastián Piñera und zuständige Behörden in Chile

Sehr geehrter Herr Präsident Piñera, sehr geehrte Damen und Herren der Umweltkommission,

in der 4. Region Chiles (Region Coquimbo) planen chilenische und ausländische Firmen Kraftwerke zu bauen, die eine Bedrohung für das Leben der dortigen Bevölkerung und für die Biodiversität der Region darstellen. Im Prozess der Umweltverträglichkeits-Prüfung für die Projekte der Firmen SUEZ Energy, CODELCO und CMP in Punta Barrancones, Totoralillo, und Chungungo haben die Bürger, Wissenschaftler und viele der zuständigen Behörden, aber auch Umweltschützer in aller Welt zahlreiche Einsprüche formuliert.

Die Firma Codelco konnte diese Einwände nicht entkräften und hat deshalb am 17.Nov 2008 ihren Antrag zurückgezogen. Auch nach zweijähriger Prüfung der Umweltverträglichkeit bestehen gegen die Anträge der Firmen SUEZ Energy und Compañia Minera del Pacífico (CMP) immer noch schwerwiegende soziale und ökologische Bedenken. Die Bürger der Küstendörfer fürchten um ihre Gesundheit und ihre Existenz. Die Kraftwerke würden unzählige Arbeitsplätze in der Fischerei, in der Landwirtschaft und im Tourismus vernichten. Sie würden auch das Eigentum kleiner Leute mit Haus- und Grundbesitz entwerten.

Diese Befürchtungen und die ernsthaften Einwände vieler zuständiger Behörden gegen den Bau in Punta Barrancones konnten von SUEZ Energy bis jetzt nicht ausgeräumt werden. Sogar der Verteidigungsminister Francisco Vidal S. und die Marine haben den Antrag der Firma zur Nutzung des Meerwassers und zum Bau einer Hafenanlage abgelehnt. Naturschützer in aller Welt teilen die Sorgen der Bewohner und befürchten die Zerstörung einer Meeresregion, die hinsichtlich ihrer Produktivität und Artenvielfalt einmalig ist auf der Welt. Sie haben sich deshalb bereits 2008 an die Präsidentin Michelle Bachelet und die zuständigen Behörden in Chile gewandt mit der Bitte, die drohende ökologische und soziale Katastrophe zu verhindern.

Schon seit 2007 werden immer wieder Stellungnahmen von zuständigen Behörden und Wissenschaftlern zu den geplanten Kohlekraftwerken abgegeben. Sie dokumentieren, dass die Projekte in ganz besonderer Weise sozial und ökologisch nicht verantwortbar und zudem auch volkswirtschaftlich nicht sinnvoll sind. Die zerstörerischen Auswirkungen der Kraftwerke auf die Umwelt sind in mehreren wissenschaftlichen Gutachten der Universitäten Coquimbo und Valparaíso ausgeführt (siehe Anhang). Die Anlagen und Häfen zur Anlandung der Kohle sollen in einem besonders sensiblen und besonders wertvollen Ökosystem errichtet werden.

Die mit dem Bau und Betrieb der Kraftwerke verbundenen gravierenden und nachhaltigen Eingriffe in die Umwelt (Entnahme und Erwärmung von ungeheuren Mengen an Meerwasser; Ölverschmutzung durch den permanenten Schiffs- verkehr, Emissionen von toxischen Substanzen und Kontaminationen) vernichten ein besonders produktives Meeresgebiet. In der Folge werden auch die Meeresschutzzone der Inseln Choros und Damas (Reserva Marina Islas Choros y Damas), das Nationale Schutzgebiet des Humboldt-Pinguins (Reserva Nacionál Pingüino de Humboldt) und geschützte bewirtschaftete Zonen Áreas de Manejo y Explotación de Recursos Bentónicos (AMERB) zerstört.

Die betroffene Meeresregion beherbergt 80% der gesamten Freilandpopulation des Humboldt-Pinguins (spheniscus humboldti). Diese Pinguinart ist als „bedroht“ klassifiziert in der Liste der bedrohten Arten (IUCN-Red List) und in Anhang I nach CITES. Sie ist auch geschützt durch die Konvention zur Biodiversität (convenio de biodiversidad – CBD) und durch chilenisches Recht. Neben der großen Bedeutung für den Fischfang wurde dieses Meeresgebiet auch deshalb als Schutzgebiet ausgewiesen, weil es der Lebensraum zahlreicher anderer, auch endemischer und bedrohter Arten (IUCN) ist, wie Großer Tümmler (tursiops truncatus), Meeresotter (lutra felina), Garnot-Sturmvogel (pelecanoides garnoti), Guanotölpel (sula variegata), etc.. Auch verschiedene Arten von Walen halten sich regelmäßig in dem Gebiet auf.

Dieses Schutzgebiet repräsentiert etwa 40% des geschützten marinen Bereichs von Central- und Nordchile. Sein Anteil ist somit von höchster Bedeutung für das Ziel der Unterschutzstellung von 10% der marinen Ökosysteme, zu dem sich die chilenische Regierung im Rahmen der Konvention zur Biodiversität (convenio de biodiversidad – CBD) verpflichtet hat. Die Meeresschutzone von Choros und Damas ist außerdem für Chile ein Pionier-Schutzgebiet, weil hier erstmals ein Managementplan für marine Schutzgebiete (Reserva Marinas) inklusive eines Plans für nachhaltigen Tourismus entwickelt wurde.

Dieser Managementplan dient als Vorbild für zukünftige Meereschutzzonen. Die geplanten Eingriffe in unmittelbarer Nähe der genannten Schutzzonen gefährden deshalb auch die Ziele des Schutzes der Biodiversität und würden internationale Vereinbarungen verletzen, denen Chile zugestimmt hat. Auch die Bevölkerung in den Küstendörfern der Kommune La Higuera ist von den geplanten Eingriffen stark betroffen: Die Fischer, die Taucher nach Meeresfrüchten, die Bauern, Tierzüchter sowie Menschen, die im Tourismus arbeiten. Die Kraftwerke bedrohen die produktivste Meereszone der Region Coquimbo (z.B. 60% der Gesamtproduktion von Locos [concolepas concolepas]). Zudem kontaminieren die toxischen Emissionen der Kraftwerke (Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Stickoxide, Flugasche und feste Asche) das Grund- und Oberflächenwasser, die Luft, den Boden, Küste und Meer.

Durch die geplanten Eingriffe verlieren die genannten Bewohner die Grundlagen ihrer Existenz und ihre Gesundheit wird durch die Belastung mit Umweltgiften in sehr starkem Maße beeinträchtigt. Weil ich denke, dass die Gesundheit und das Eigentum chilenischer Bürger ebenso wertvoll ist, wie die Gesundheit und das Eigentum der Bürger anderer Länder und weil wir befürchten, dass eine auf der Welt einmalige Meeresregion zerstört wird, appellieren wir an Sie, sehr verehrter Herr Präsident, den Bau der Kraftwerke an den geplanten Standorten zu verhindern und auf eine ökologisch und sozial verträgliche Lösung hinzuwirken.

Es ist erforderlich, hier die verfassungsmässigen und anderen Rechte der Menschen in der Kommune La Higuera zu gewährleisten und internationale sowie nationale Abkommen und Gesetze zum Schutz bedrohter Arten einzuhalten.

Hochachtungsvoll

 

Anlagen
1. Gutachten der Universität Valparaiso, Centro de Investigación EUTROPIA „Observaciones EIA Termoeléctricas – Farellones“ vom 26.Okt 2007
2. Gutachten der Universität Católica del Norte Coquimbo, Centro de Estudios Avanzados en Zonas Àridas (CEAZA) „Observaciones al Estudio Ambiental (EIA) emitido por la Empresa Termoeléctrica Farellones“ vom 28.Nov 2007
3. Gutachten der Universität Católica del Norte Coquimbo, Abteilung Meeresbiologie „Análisis de los Potenciales Efectos Ambientales de la Operación de Proyectos Termoeléctricas en Ambientes Marinos de la Cuarta Región. Informe Final. von Nov 2008
4. Gutachten des Centro de Investigación EUTROPIA , Universität Valparaiso „Observaciones. Informe: „Análisis de los Potenciales Efectos Ambientales de la Operación de Proyectos Termoeléctricas en Ambientes Marinos de la Cuarta Región. Informe Final. Nov 2008. vom 26.Jan 2009

An­schreiben

Presidente de la Republica de Chile
Señor Presidente Sebastián Piñera
Palacio de Moneda s/n
Santiago de Chile, Chile

Comisión Ambiental

Estimado Señor Presidente Piñera, estimados Señoras y Señores de la Comisión Ambiental,

En la cuarta Región las instalaciones de centrales termoeléctricas presentan amenazas para la vida de los pueblos y para la biodiversidad de esta región. Empresas chilenas y multinacionales tienen la intención de instalar plantas termoeléctricas de carbón a unos 70 Km. al norte de La Serena.

Contra los proyectos de SUEZ Energy, CODELCO y CMP en Punta Barrancones, Totoralillo y Chungungo, los habitantes de la región, científicos y muchas autoridades relevantes, así como ambientalistas de todo el mundo, han hecho objeciones considerables. Ya que Codelco no podía restar importancia a esas observaciones, la empresa retiró su proyecto del Sistema del Impacto Ambiental (SEIA) el 17 noviembre de 2008.

Aún después de 2 años, los Estudios al Impacto Ambiental de las empresas SUEZ Energy y Compañía Minera del Pacifico (CMP) no lograron demostrar la compatibilidad ecológica y social de las termoeléctricas planeadas. Los habitantes de los pueblos en la costa temen las consecuencias sanitarias destructivas debido a las emisiones tóxicas de las termas, al igual que la destrucción de la base existencial de su vida. Las termoeléctricas afectarían la pesca, la agricultura y el turismo, y consiguientemente exterminarían incontables puestos de trabajo. Además, desvalorizarían los bienes de la gente, es decir los terrenos y propiedades. Hasta ahora la empresa SUEZ Energy no ha podido restar importancia a esos temores, ni a las objeciones hechas por las autoridades relevantes contra el proyecto en Punta Barrancones. Incluso, la Subsecretaría Marina y el Ministerio de Defensa rechazaron la solicitud de la concesión del uso del borde costero presentado por SUEZ Energy.

Juntos con los habitantes de la Comuna La Higuera, ambientalistas de todo el mundo están muy preocupados frente a la amenazadora destrucción de un ecosistema que es único en el mundo con respecto a su productividad y biodiversidad. Por eso, ya en el año 2008 muchas organizaciones internacionales mandaron cartas a la Sra. Presidenta, Michelle Bachelet y a las autoridades relevantes para que detengan la catástrofe ecológica y social.

Desde el año 2007, las autoridades relevantes y diversos científicos han emitido su opinión sobre las termoeléctricas planteadas. Los informes concluyen que esos proyectos tienen efectos negativos en los ámbitos social y ecológico, a la vez de no ser razonables en el sentido macroeconómico. Los impactos ambientales derivado de la construcción y operación de las plantas son bien fundado en los informes de los científicos de las Universidades de Coquimbo y Valparaíso. (Véase mas adelante).

Las plantas y puertos de desembarque de carbón serán emplazados directo en la costa en una zona muy sensible y vulnerable, en un ecosistema de gran valor. Los impactos medioambientales derivado de la construcción y de la operación de las instalaciones (uso y calentamiento de cantidades enormes de agua del mar, derrames de petróleo a causa del transito de barcos; emisiones nocivas y contaminaciones) destruirán la área marina más productiva de la región de Coquimbo. En esa zona se encuentran las Reservas Marinas de isla Damas y isla Choros, La Reserva Nacional de Pingüino de Humboldt y varias Áreas de Manejo y Explotación de Recursos Bentónicos (AMERB).

Dicha Reserva alberga 80% de total de la población de los Pingüinos de Humboldt (spheniscus humboldti) en su hábitat natural. Este especies está en categoría vulnerable en la lista de la Unión Mundial para la Naturaleza (IUCN) y en Apéndice I de CITES y se encuentra protegida por el convenio de biodiversidad (CBD) y por la legislación chilena. Aparte de la importancia pesquera del sector, este fue declarado Reserva Marina debido a su alta productividad y por ser el hábitat de numerosas especies emblemáticas y amenazadas (IUCN) como el delfín nariz de botella (tursiops truncatus) el chungungo o nutria del mar (lutra felina), el yunco (pelecanoides garnoti), el piquero (sula variegata), etc. También es un lugar de paso de varias especies de ballenas.

Esta reserva representa un 40% de la superficie de áreas marinas protegidas del centro y norte de Chile y por lo tanto, su contribución es importantísima para el objetivo de protección del 10% de los ecosistemas marinos acordado por el gobierno chileno en el marco del convenio de biodiversidad (CBD). Además es una reserva marina pionera para Chile, ya que cuenta con el primer plan general de administración para reservas marinas chilenas, el primer plan de negocios basado en actividades eco-turísticas de bajo impacto y que será utilizada como referencia para el establecimiento de futuras reservas en Chile. Cualquier amenaza a las reservas aledañas significa poner en riesgo los objetivos de conservación de la biodiversidad y los compromisos internacionales adoptados por Chile.

La gente de la región será afectada también:
Los pescadores artesanales, buzos mariscadores, agricultores (huertos de olivas) , crianza caprina y la gente que vive del turismo. Las instalaciones destruirán la zona pesquera más productiva de la región de Coquimbo (por ejemplo en el caso del recurso Loco (Concholepas concholepas), se produce el 60% del total de la producción regional). Además la contaminación (emisiones de anhídrido carbónico, dióxido de azufre, óxido de nitrógeno, cenizas volantes y sólidas etc.) de las aguas superficiales y subterráneas, el aire, el suelo, la costa, el mar representa amenazas graves a los pobladores de la región. La destrucción del ecosistema quitará sus fuentes del ingreso, sus áreas tradicionales de trabajo. La contaminación amenazará su salud.

Ya que considero la salud y los bienes de los ciudadanos chilenos igualmente valiosos que la salud y los bienes de los ciudadanos de todo el mundo, y en razón del temor a la destrucción de un ecosistema único en el mundo, es que solicito a Usted, estimado Señor Presidente, su intervención a los efectos de impedir la construcción de instalaciones termoeléctricas en la Comuna La Higuera y ejercer su influencia sobre una solución que sea compatible con el medio ambiente y las comunidades sociales.

Es indispensable observar los derechos constitucionales y leyes de los pobladores, los convenios nacionales y internacionales y las leyes para la protección de especies amenazadas.

Atentamente

Los informes científicos:

„Observaciones EIA Termoeléctricas – Farellones“ , Universidad Valparaíso, Centro de Investigación EUTROPIA, 26 octubre 2007

„Observaciones al Estudio Ambiental (EIA) emitido por la Empresa Termoeléctrica Farellones“ , Universidad Católica del Norte Coquimbo, Centro de Estudios Avanzados en Zonas Áridas (CEAZA), 28 noviembre 2007

„Análisis de los Potenciales Efectos Ambientales de la Operación de Proyectos Termoeléctricas en Ambientes Marinos de la Cuarta Región. Informe Final. , Universidad Católica del Norte Coquimbo, Departamento Biología Marina, noviembre 2008

„Observaciones. Informe: „Análisis de los Potenciales Efectos Ambientales de la Operación de Proyectos Termoeléctricas en Ambientes Marinos de la Cuarta Región. Informe Final. Nov 2008. , Centro de Investigación EUTROPIA , Universidad Valparaíso, 26 enero 2009