Beendete Petitionen 2009

Chile: Lebensraum der Darwinfrösche akut in Gefahr!

10.725 Teilnehmer

Weltweit wird in diesem Jahr der 200. Geburtstag des Forschers Charles Darwin gefeiert – doch Darwin selbst wäre derzeit wohl nicht nach Feiern zumute. Die von ihm entdeckten und nach ihm benannten Darwinfrösche (Nasenfrösche) sind in Gefahr. Ihr Lebensraum, der südchilenische Regenwald, droht für immer zu verschwinden. Die dort lebenden Mapuche-Indianer kämpfen bereits seit Jahrzehnten verzweifelt gegen die Abholzungen und Vertreibung von ihrem Land. Nun sollen auch noch Staudämme des norwegischen Unternehmens SN Power in den von der UNESCO geschützten Wäldern gebaut werden. Unterstützen Sie unsere Protestaktion.

Diakonie in Kork: Billig heizen auf Kosten des Regenwaldes?

8.311 Teilnehmer

"Alle aktuellen Analysen zeigen, dass Agrotreibstoffe die schlechteste aller möglichen energetischen Nutzungen von Biomasse sind. Die Agrotreibstoffe können lediglich einen sehr geringen Anteil am Kraftstoffverbrauch ersetzen, haben aber negative Auswirkungen im großen Maßstab", schreibt das kirchliche Hilfswerk "Brot für die Welt". Das hindert die Diakonie in Kork nicht, Palmöl in ihrem Blockheizkraftwerk zu verbrennen. Dem Vorstand der Diakonie sind die verheerenden Folgen der Palmöl-Produktion für Menschen, Artenvielfalt und Klima bewusst, doch ist ihnen die schnelle Amortisation der Anlage wichtiger. Protestieren Sie gegen das uneinsichtige Verhalten der Diakonie Kork.

Protestaktion: Henkel findet Palmöl gut - wir nicht!

12.526 Teilnehmer

Die neue Produktlinie „Terra Activ“ des Wasch- und Reinigungsmittelherstellers Henkel will sich als besonders umweltfreundlich positionieren. Dazu setzt Henkel ausgerechnet auf Palmkernöl! Die Schauspielerin Esther Schweins verkündet als Werbefrontfrau mit Blick auf den hohen Anteil nachwachsender Rohstoffe: „So wäscht man heute“. Was sie wohl zu den Regenwäldern sagt, die gerodet werden mussten, um den Palmöl-Plantagen Platz zu machen? Unterstützen Sie unseren Protest gegen diesen Etikettenschwindel.

DHL: Wenn Paketzusteller zum Regenwaldzerstörer werden

4.712 Teilnehmer

Ist das GoGreen Programm der Deutschen Post DHL eine werbewirksame Mogel-packung? Um das Klima in Deutschland zu schützen – so das Unternehmen, fahren seit einem Jahr 10 Lkw mit Diesel aus hydriertem Palmöl. Dafür wird in Südostasien einer der größten CO2-Speicher der Welt abgeholzt. Denn um Palmöl zu gewinnen, werden riesige Flächen Regenwald gerodet und mit Ölpalm-Monokulturen bepflanzt. Von Nachhaltigkeit keine Spur. Machen Sie die Deutsche Post DHL auf diesen Denkfehler aufmerksam.

Geplante Zellstofffabrik droht Tasmanischen Teufel auszurotten

10.322 Teilnehmer

Der Tasmanische Teufel könnte das selbe Schicksal erleiden wie der Tasmanische Tiger, der seit 1936 ausgestorben ist. Der österreichische Industrieanlagenbauer Andritz will für den Gunn-Holzkonzern eine der größten Zellstofffabriken der Welt auf Tasmanien bauen. Durch das industrielle Großprojekt sind rund 200.000 Hektar Urwald in Gefahr. Und mit dem Wald könnte auch der einzigartige Tasmanische Teufel, der größte Raubbeutler der Welt, für immer verschwinden.

BP zerstört in Brasilien die Savannen des Cerrado und bedroht Regenwälder

10.860 Teilnehmer

Der Ölmulti BP will 4 Milliarden Euro in Brasilien investieren, um aus Zuckerrohr Ethanol zu produzieren. Die erste Ethanolfabrik wurde bereits im vergangenen Jahr in Betrieb genommen, eine zweite befindet sich in Planung. Mit Ethanol lässt sich zurzeit viel Geld verdienen. Es wird Autokraftstoffen beigemischt, um als vermeintlicher „Biosprit“ die Klimabilanz zu schönen. Die dafür benötigten riesigen Zuckerrohrmonokulturen zerstören in Brasilien die Savannen des Cerrado und bedroht die Regenwälder.

Wenn Sie noch nicht unterschrieben haben: Keine Tropenholzbänke in Nürnberg

20.071 Teilnehmer

Nürnberg will sparen – ausgerechnet auf Kosten afrikanischer Regenwälder. Der Dienstleistungsbetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) plant, die 3.500 Parkbänke der Stadt mit Latten aus Tropenholz auszustatten. Eine Testphase mit 200 Parkbänken läuft bereits. Sapelliholz sei länger haltbar und weniger pflegebedürftig als die bisher verwendeten einheimischen Hölzer, so die Behauptung. Eine glatte Lüge. Von der versprochenen Nachhaltigkeit im Regenwald gibt es keine Spur, daran kann auch das Alibizertifikat des FSC nichts ändern.