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Uganda: Keine Waldzerstörung für Zucker

Das ökologisch wichtige Mabira-Reservat wird nicht beschnitten

Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat sich nach weltweiten Protesten von Plänen verabschiedet, Teile der letzten Regenwälder des Landes für Zuckerrohr-Anbau zu opfern. Bedroht waren 7.000 Hektar im Mabira-Waldreservat, rund ein Drittel der Fläche, das seit 1932 unter Schutz steht. Das Waldgebiet beherbergt allein 312 Baumarten und fast 300 Vogelarten, die teilweise von Ausrottung bedroht sind. Die dortigen Wälder speichern Millionen Tonnen CO2 und stabilisieren das feuchte Klima in Zentraluganda. Umweltschützer warnen allerdings davor, dass die Wälder auch in Zukunft bedroht sein könnten. Die Regierung habe weiter vor, Investoren anzulocken.