Fluch und Segen von Straßen

Der Bau von Straßen ist eine zweischneidige Angelegenheit. Sie sind für die Bevölkerung nützlich und bringen wirtschaftliche Entwicklung, etwa indem sie Landwirten die Vermarktung ihrer Produkte ermöglichen und Zugang zu Schulen und Gesundheitsversorgung erleichtern. Sie zerstören aber auch die Umwelt und gefährden die Lebensgrundlage vieler Menschen.

Der Bau von Straßen ist eine zweischneidige Angelegenheit. Sie sind für die Bevölkerung nützlich und bringen wirtschaftliche Entwicklung, etwa indem sie Landwirten die Vermarktung ihrer Produkte ermöglichen und Zugang zu Schulen und Gesundheitsversorgung erleichtern. Sie zerstören aber auch die Umwelt und gefährden die Lebensgrundlage vieler Menschen, insbesondere indigener Völker.

Naturschützer vergleichen den Bau von Straßen mit dem Öffnen von „Pandoras Büchse der Umweltschäden“ (Pandora‘s box of environmental evils) und ziehen Parallelen zur Ausbreitung von Krebszellen.

Satellitenbilder zeigen, wie sich nach dem Bau einer Überlandstraße viele Nebenstraßen wie ein Fischgrätenmuster durchs Land ziehen. Dabei handelt es sich sowohl um offizielle als auch um inoffizielle Straßen, die beispielsweise von Holzfällerfirmen angelegt werden.

Durch Straßen werden zuvor schwer zugängliche Gebiete für Landwirtschaft (Felder, Plantagen, Weideflächen), Holzeinschlag, Bergbau, Wilderei und Besiedlung geöffnet. Viele der Bedrohungen für Regenwälder sind mit dem Bau von Straßen verbunden. In den Tropen konzentrieren sich 95 Prozent der Rodungen höchstens fünf Kilometer von Straßen entfernt.

Aktuelle Petition zum Thema

Ihre Unterschrift kann helfen, die Regenwälder zu schützen! Unsere Petitionen wenden sich gegen Regenwald zerstörende Projekte und nennen Verantwortliche beim Namen. Gemeinsam sind wir stark!

Kaffernbüffeln in Uganda Die Savanne des Nationalparks Murchison Falls bietet einer Vielzahl von Tieren einen Lebensraum

136.989 Teilnehmer

Bitte unterschreibt dringend: Lasst das Öl im Boden

Uganda sitzt auf großen Erdölvorkommen – drei internationale Konzerne wollen sie ausbeuten. Für die Natur und die Bevölkerung könnte das Tilenga-Projekt katastrophale Folgen haben: ausgerechnet im Nationalpark Murchison Falls soll Öl gefördert werden.

Mehr Informationen

An: Ugandas Präsident Yoweri Museveni und das Management von TOTAL, Tullow Oil, CNOOC, CCCC, Exim Bank of China

„Die Ausbeutung von Erdöl und weitere Industrie- und Infrastrukturprojekte gefährden den Nationalpark Murchison Falls. Verhindern Sie diese Katastrophe.“

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