Indigene demonstrieren in Panama für den Schutz ihres Territoriums

15.10.2012

Panamá: Staudamm-Proteste der Ngöbe gehen weiter

Am 12. Oktober 2012 demonstrierten in Panamá die indigenen Ngöbe Buglé erneut für den Schutz ihres Territoriums. Anlass des Protests sind die erwarteten Ergebnisse einer neuen Verträglichkeitsstudie zum Barro Blanco Projekt, die vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) durchgeführt wurde. Der geplante Staudamm bedroht das geschützte Territorium der Ngöbe.

Mann hat ölverschmierte Amazonaserde in der Hand

11.10.2012

USA: Gericht bestätigt Rekordstrafe für Chevron

Der Oberste Bundesgerichtshof in den USA hat Chevrons Antrag auf Straferlass im Fall der enormen Ölverseuchung im ecuadorianischen Amazonas abgewiesen. Der US-Ölkonzern wurde vom Staat Ecuador auf Schadensersatz von 19 Milliarden US-Dollar verurteilt. Chevron versuchte sich mit dem nun gescheiterten Antrag den Strafvollzug blockieren zu lassen - und verlor.

Öde Zuckerrohrplantagen dehnen sich bis zum Horizont aus

19.09.2012

Aus für Agrosprit E10 in Österreich

Der österreichische Umweltminister Nikolaus Berlakovich hat heute die geplante Einführung des Agrosprits E10 ausgesetzt. Auch die EU-Kommission rückte ja bereits von den bisherigen Agrosprit-Beimischungszielen auf europäischer Ebene ab. Zu den Gründen zählen vor allem die schlechte Umweltbilanz und die Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion

Penan in Malaysia blockieren der Holzindustrie den Weg im Regenwald

07.09.2012

Verbraucherbetrug: Tropenholz aus Malaysia nicht nachhaltig

Die malaysische Regierung und die Tropenholzindustrie des Landes wollen ihr schlechtes Image aufpolieren und haben dazu die deutschsprachige Webseite „Nachhaltiges Tropenholz" lanciert. Die Werbung für malaysisches Holz ist gezielte Verbrauchertäuschung. Die Wälder werden von der Holzindustrie geplündert und in Monokulturen mit schnell wachsenden Bäumen und Ölpalmen umgewandelt. Jedes Jahr gehen in Malaysia 140.000 Hektar Regenwald unwiederbringlich verloren

Demonstration gegen Bergbau auf dem Plaza de Armas in Cajamarca

03.09.2012

Peru: Ausnahmezustand aufgehoben, Conga-Projekt verschoben

Vor einigen Tagen verkündete der peruanische Premierminister, dass Conga-Projekt sei "auf Eis gelegt". Das Unternehmen Newmont bestreitet dies. Bergbaugegner vermuten hinter dem Verwirrspiel eine Strategie zur versteckten Umsetzung der Mine

Gezeichnetes Auto frisst Maiskolben

09.08.2012

UN fordern Ende von Agrosprit

Der Generaldirektor der Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), José Graziano da Silva, hat die US-Regierung heute aufgefordert, unverzüglich die Biosprit-Produktion auszusetzen. Während weltweit die Nahrungsmittelpreise zu explodieren drohen, geht in den USA fast die Hälfte der Maisernte in die Produktion von Ethanol-Kraftstoff für Autos.

07.08.2012

Bioenergie ohne Zukunft

Schwerer Rückschlag für die Klima- und Energiepolitik von Bundesregierung und EU. 20 angesehene Wissenschaftler der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina kommen in ihrer aktuellen Studie zu dem Schluss, dass „Bioenergie als nachhaltige Energiequelle für Deutschland heute und in Zukunft keinen quantitativ wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann".

Gefällte Bäume

05.07.2012

Pressemitteilung: FSC ist kein „Ökolabel“

Lesen Sie hier die Pressemitteilung zum „Offenen Brief des FSC Deutschland an Rettet den Regenwald e.V." und unser Antwortschreiben an den FSC zu unserer aktuellen Protestaktion „Wohnst du noch oder zerstörst du schon?“, die bereits über 40.000 Menschen unterzeichnet haben.

Indigene Gruppen beim Protestmarsch

28.06.2012

Bolivien: Weiterer Marsch zum Schutz des TIPNIS

Die indigenen Gruppen des TIPNIS marschieren wieder. Am Mittwoch, den 27.6.2012 erreichte der 10. Marsch zur Verteidigung des TIPNIS die bolivianische Hauptstadt La Paz. Sie wehren sich weiterhin friedlich gegen den Bau einer Straße durch das Schutzgebiet, die das Reservat teilen würde.

Häuptling Raoni gibt mit Federschmuck und Kriegsbemalung ein Interview

26.06.2012

Brasilien: Belo-Monte Proteste werden kriminalisiert

Die Polizei des brasilianischen Bundesstaates Para hat 11 Menschen verhaftet, die sich an einer Protestaktion gegen den Belo-Monte Staudamm beteiligt hatten. Die Aktivisten wollten im Vorfeld der Umweltkonferenz Rio+20 in der Nähe von Altamira eine mehrtägige Kundgebung durchführen, um auf die Umweltzerstörung durch den Bau des Belo-Monte-Staudamms aufmerksam zu machen. Die Verhaftung kam plötzlich und die Anklage scheint konstruiert.

Indigene auf Demonstration mit Banner gegen Belo Monte

15.06.2012

Grüne Wirtschaft zerstört die grüne Lunge

Im Vorfeld der UN-Umweltkonferenz Rio+20 in Brasilien haben heute 300 Indianer die Baustelle des geplanten Megastaudamms von Belo Monte im Amazonasgebiet besetzt

Das spanische Staatsoberhaupt und damaliger WWF-Ehrenpräsident König Juna Carlos posiert mit seiner Jagdflinte vor einem toten Elefanten in Botswana

16.04.2012

WWF Ehrenpräsident auf Elefantenjagd in Afrika

Zum Leben geboren: Schützen Sie Überlebensraum für Elefanten in Afrika, schreibt der WWF aus seiner Webseite. Doch König Juan Carlos, Ehrenpräsident des WWF und Staatsoberhaupt von Spanien, vergnügt sich stattdessen damit, die bedrohten Dickhäuter aus Spaß zu töten

Der Fluss Teles Pires schlängelt sich durch den Regenwald

30.03.2012

Brasilien: Widerstand gegen Megaprojekte wächst - Richter gegen Staudamm im Amazonas

Der Widerstand in Brasilien wächst. Wie schon bei Belo Monte setzen sich nun auch beim geplanten Wasserkraftwerk Teles Pires regionale Behörden zur Wehr. Die vorsitzende Richterin von Mato Grosso untersagte nun weitere Bauarbeiten am Staudamm. Grund sei die Bedrohung für die indigenen Gruppen Kayabi, Apiaká and Mundurucu

Peruanische Bauern im Hochland

19.03.2012

Peru: Regionalpräsident und Umweltschützer werden verfolgt

Die peruanische Nationalregierung hat den Präsidenten der Region Cajamarca, Gregorio Santos, angeklagt. Wegen Straßen-Blockaden während der Proteste gegen die Conga-Mine Ende 2011 soll ihm der Prozess gemacht werden.  Doch nicht nur Santos droht rechtliche Verfolgung. Außerdem wird gegen 40 Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten ermittelt, die sich an den friedlichen Protesten gegen die Conga-Mine beteiligt hatten.

21.02.2012

Indianer gegen Ölindustrie: Chevron muss zahlen

Der US-Ölkonzern Chevron, verantwortlich für eine riesige Ölverseuchung im Amazonas, muss erneut schwere juristische Schlappen einstecken. Ein Berufungsgericht in Ecuador hat ein bahnbrechendes Urteil aus dem letzten Jahr bestätigt. Chevron wird zu einer Strafzahlung von 14 Milliarden Euro verurteilt

Millitär in Cajamarca

23.01.2012

Peru: Verhandlungen über Conga-Projekt gescheitert

Die Verhandlungen zwischen der Regionalregierung Cajamarcas und den nationalen Regierungsvertretern über die Zukunft des Mega-Bergbauprojektes Conga sind gescheitert. Die Nationalregierung weigerte sich Vertreter der Zivilgesellschaft an den Verhandlungen teilnehmen zu lassen, obwohl dies vorher so vereinbart war.

Demo gegen Palmölfirmen auf Sumatra

19.01.2012

Gewalt in Indonesien – Unilever schert sich nicht um Palmöl-Opfer