18.12.2012

Panama: Ngöbe lehnen Barro Blanco weiterhin ab

An allen Türen der betroffenen Gemeinden und Familien hängen Schilder mit der Aufschrift “Ñagare Barro Blanco“ (Nein zu Barro Blanco). Das Wasserkraftwerk wird große Waldflächen fluten, die einen Rückzugsort für bedrohte Arten wie den blauen Tabasará-Frosch darstellen. 

Bauern stehen am Rande des Gold-Tagebaus

18.12.2012

Peru: Einschüchterungsversuche gegen Umweltschützer

In vielen Ländern nimmt die systematische Einschüchterung von Menschenrechtlern und Umweltschützern zu. Die Angestellten des Umweltvereins GRUFIDES im peruanischen Cajamarca gehen nach den aktuellen Vorfällen an die Öffentlichkeit.

abgeholzte Regenwaldfläche

14.12.2012

EU-Parlament stimmt Freihandelsabkommen mit Peru und Kolumbien zu

Einen Tag nach dem die EU den Friedensnobelpreis entgegen nahm, verabschiedete das EU-Parlament am 11.12.2012 ein Freihandelsabkommen mit Peru und Kolumbien. Beide Ereignisse stehen im fundamentalen Widerspruch zueinander. Das Handelsabkommen zielt hauptsächlich auf eine Liberalisierung der Handelsbeziehungen ab und lässt Menschenrechts- und Umweltstandards außen vor.

Bergregenwald im Intag in Ecuador

06.12.2012

Weihnachtsspende vom Mankau-Verlag

Ende November erreichte uns erneut eine Weihnachtsspende über 940 Euro vom Mankau-Verlag. Mit dem Betrag unterstützt der Verlag den Bergregenwaldkauf unserer Partnerorganisation DECOIN in der Intag-Region.

Zapfhahn für E10 an einer Tankstelle

05.12.2012

TV-Tipp zur Aktion: „Die Legende vom sauberen Biosprit”

„Biosprit – vielen gilt er als ein Mittel zum besseren Klimaschutz. Doch bereits vor zwei Jahren berichtete Kontrovers darüber, dass die Förderung dieses Treibstoffs für eine unglaubliche Ökokatastrophe verantwortlich ist: In Asien wird für den Anbau von Palmölplantagen großflächig Urwald zerstört."

31.10.2012

Protest gegen Regenwaldzerstörung in London

Rettet den Regenwald hat am 31. Oktober gemeinsam mit anderen internationalen Organisationen vor dem Amtssitz des britischen Premierministers David Cameron protestiert.

26.10.2012

Selous: Übergabe von 58.000 Unterschriften an die UNESCO

Sylvain Harmat von Rettet den Regenwald hat in Paris die Petition gegen die Änderungen der Grenzen des Selous Wildtierreservates in Tansania übergeben. Anschließend wurden mögliche Risiken im Präzedenzfall, eine potenzielle Aufhebung der Entscheidung, sowie weitere Aktionsfelder diskutiert. 

Indigene protestieren mit Rasseln und in traditioneller Aufmachung

25.10.2012

Gewalt gegen Guarani-Indigene hält an

Rettet den Regenwald berichtete schon mehrfach über die dramatische Situation der brasilianischen Guarani-Kaiowá. Seit Jahren ist die indigene Gemeinde in Mato Grosso do Sul den brutalen Angriffen und Vertreibungen der Besitzer von industriellen Zuckerrohr- und Sojaplantagen sowie Viehfarmen ausgesetzt. Nun haben sie in einem verzweifelten Brief an den brasilianischen Indigenen-Rat ihre aussichtslose Situation dargestellt.

Konferenz indigener Menschen in Bolivien

18.10.2012

Bundesregierung lehnt Stärkung indigener Rechte ab

Am 17.10.2012 lehnte die Regierungskoalition aus CDU und FDP die Stärkung indigener Rechte ab. Im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung blockierten die Vertreter der Koalition einen Antrag, den Schutz der Rechte indigener Völker für die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich verbindlich zu machen.

Indigene demonstrieren in Panama für den Schutz ihres Territoriums

15.10.2012

Panamá: Staudamm-Proteste der Ngöbe gehen weiter

Am 12. Oktober 2012 demonstrierten in Panamá die indigenen Ngöbe Buglé erneut für den Schutz ihres Territoriums. Anlass des Protests sind die erwarteten Ergebnisse einer neuen Verträglichkeitsstudie zum Barro Blanco Projekt, die vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) durchgeführt wurde. Der geplante Staudamm bedroht das geschützte Territorium der Ngöbe.

Plastiktüten verschmutzen die Natur in Uganada

12.10.2012

Uganda verbietet Plastiktüten

Der Oberste Gerichtshof Ugandas hat eine wichtige Entscheidung für den Umweltschutz getroffen. Die Richter entschieden, dass Plastiktüten „das Recht der Menschen auf eine saubere und gesunde Umwelt verletzen” und daher ein Gesetz zum Verbot der in Uganda „kaveera” genannten Tüten erlassen werden müsse. Dieses Urteil ist der Erfolg einer jahrelangen Kampagne von Umweltorganisationen.

Mann hat ölverschmierte Amazonaserde in der Hand

11.10.2012

USA: Gericht bestätigt Rekordstrafe für Chevron

Der Oberste Bundesgerichtshof in den USA hat Chevrons Antrag auf Straferlass im Fall der enormen Ölverseuchung im ecuadorianischen Amazonas abgewiesen. Der US-Ölkonzern wurde vom Staat Ecuador auf Schadensersatz von 19 Milliarden US-Dollar verurteilt. Chevron versuchte sich mit dem nun gescheiterten Antrag den Strafvollzug blockieren zu lassen - und verlor.

Urkunde auf dem ein Tukan groß abgebildet ist

10.10.2012

Neue Spendenaktion für Bergregenwald-Schutz

Helfen Sie mit, den artenreichen Bergregenwald der Region Intag in Ecuador zu retten. Mit unseren lokalen Partnern konnten wir bereits 3000 Hektar unter Schutz stellen. Ihre Spende trägt dazu bei, Waldflächen vor der Zerstörung zu bewahren. Eine Spende für den Intag-Berg­regenwald zertifizieren wir Ihnen mit einer Tukan-Urkunde.

09.10.2012

Sarawak: Penan stoppen Bauarbeiten an Staudamm

Im malaysischen Bundesstaat Sarawak stoppte eine Blockade der Penan vorläufig die Bauarbeiten am Murum-Staudamm. Neun indigene Gemeinden fordern mit dem Protest eine Entschädigung gegen ihre unrechtmäßige Vertreibung ein.

28.09.2012

50.000 Unterschriften gegen die Gewalt in Honduras überreicht

Während in Honduras weitere Menschen ermordet werden und die Gewalt eskaliert, spielt die Botschaft des Landes in Berlin auf Zeit. Rettet den Regenwald hat sich nicht abwimmeln lassen und die Botschaft des mittelamerikanischen Landes am 28. September 2012 besucht

Öde Zuckerrohrplantagen dehnen sich bis zum Horizont aus

19.09.2012

Aus für Agrosprit E10 in Österreich

Der österreichische Umweltminister Nikolaus Berlakovich hat heute die geplante Einführung des Agrosprits E10 ausgesetzt. Auch die EU-Kommission rückte ja bereits von den bisherigen Agrosprit-Beimischungszielen auf europäischer Ebene ab. Zu den Gründen zählen vor allem die schlechte Umweltbilanz und die Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion

Penan in Malaysia blockieren der Holzindustrie den Weg im Regenwald

07.09.2012

Verbraucherbetrug: Tropenholz aus Malaysia nicht nachhaltig

Die malaysische Regierung und die Tropenholzindustrie des Landes wollen ihr schlechtes Image aufpolieren und haben dazu die deutschsprachige Webseite „Nachhaltiges Tropenholz" lanciert. Die Werbung für malaysisches Holz ist gezielte Verbrauchertäuschung. Die Wälder werden von der Holzindustrie geplündert und in Monokulturen mit schnell wachsenden Bäumen und Ölpalmen umgewandelt. Jedes Jahr gehen in Malaysia 140.000 Hektar Regenwald unwiederbringlich verloren

Demonstration gegen Bergbau auf dem Plaza de Armas in Cajamarca

03.09.2012

Peru: Ausnahmezustand aufgehoben, Conga-Projekt verschoben

Vor einigen Tagen verkündete der peruanische Premierminister, dass Conga-Projekt sei "auf Eis gelegt". Das Unternehmen Newmont bestreitet dies. Bergbaugegner vermuten hinter dem Verwirrspiel eine Strategie zur versteckten Umsetzung der Mine

David Vollrath von Rettet den Regenwald reicht Umweltminister Peter Altmeier die Unterschriften durchs Autofenster

29.08.2012

Berlin: Demo gegen E10 vor dem Kanzleramt

Am 28. August fand die Energiekonferenz im Bundeskanzleramt statt. Wir nutzten den Termin für eine Demo vor der „Waschmaschine” und für eine unkonventionelle Unterschriftenübergabe

Gezeichnetes Auto frisst Maiskolben

09.08.2012

UN fordern Ende von Agrosprit

Der Generaldirektor der Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), José Graziano da Silva, hat die US-Regierung heute aufgefordert, unverzüglich die Biosprit-Produktion auszusetzen. Während weltweit die Nahrungsmittelpreise zu explodieren drohen, geht in den USA fast die Hälfte der Maisernte in die Produktion von Ethanol-Kraftstoff für Autos.

Illustriertes Auto frisst Regenwald auf

07.08.2012

Bioenergie ohne Zukunft

Schwerer Rückschlag für die Klima- und Energiepolitik von Bundesregierung und EU. 20 angesehene Wissenschaftler der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina kommen in ihrer aktuellen Studie zu dem Schluss, dass „Bioenergie als nachhaltige Energiequelle für Deutschland heute und in Zukunft keinen quantitativ wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann".

Zwei Orang-Utan-Junge spielen mit Zweig

24.07.2012

Neue schwere Vorwürfe gegen Cargill

23.000 Hektar Regenwald in einem Orang-Utan Schutzgebiet wurden zerstört – für eine Palmöl-Plantage. Die Konzession wird von einer Palmöl-Firma gehalten, die auch Cargill beliefert. Der Konzern beruft sich immer wieder auf seine angeblich nachhaltige Lieferkette. Den Bericht der Umweltorganisation EIA wird Cargill jedoch schwer vom Tisch wischen können

Nísio Gomes, Anführer der Guarani in Brasilien, steht in einer Gruppe Indigener

20.07.2012

Mord an Guarani-Häuptling aufgeklärt?

Nísio Gomes war der Anführer der indigenen Gruppe der Guarani in Brasilien. Im November 2011 wurde er vor den Augen seiner Familie erschossen. Er leitete den Protest gegen die illegale Ausweitung von Viehherden und Zuckerrohr-Plantagen auf das Land der Guarani. Nun haben brasilianische Behörden 18 Verdächtige festgenommen

Gefällte Bäume

05.07.2012

Pressemitteilung: FSC ist kein „Ökolabel“

Lesen Sie hier die Pressemitteilung zum „Offenen Brief des FSC Deutschland an Rettet den Regenwald e.V." und unser Antwortschreiben an den FSC zu unserer aktuellen Protestaktion „Wohnst du noch oder zerstörst du schon?“, die bereits über 40.000 Menschen unterzeichnet haben.

Bruno Wenn von der DEG mit einem Mitarbeiter von Rettet den Regenwald e.V

29.06.2012

DEG überprüft nun Finanzierung für Staudamm

Wir konfrontieren die Verantwort­lichen direkt. Auf einer Tagung des BMZ überreichten wir 38.600 Unterschriften gegen ein umstritte­nes Staudamm-Projekt in Panama an DEG-Geschäftsführer Bruno Wenn. Die Deutsche Investitions- und Entwicklungs­gesellschaft mbH (DEG) unterstützt den Bau am Tabasará-­Fluss mit 25 Mio. US-Dollar.

Indigene Gruppen beim Protestmarsch

28.06.2012

Bolivien: Weiterer Marsch zum Schutz des TIPNIS

Die indigenen Gruppen des TIPNIS marschieren wieder. Am Mittwoch, den 27.6.2012 erreichte der 10. Marsch zur Verteidigung des TIPNIS die bolivianische Hauptstadt La Paz. Sie wehren sich weiterhin friedlich gegen den Bau einer Straße durch das Schutzgebiet, die das Reservat teilen würde.

Häuptling Raoni gibt mit Federschmuck und Kriegsbemalung ein Interview

26.06.2012

Brasilien: Belo-Monte Proteste werden kriminalisiert

Die Polizei des brasilianischen Bundesstaates Para hat 11 Menschen verhaftet, die sich an einer Protestaktion gegen den Belo-Monte Staudamm beteiligt hatten. Die Aktivisten wollten im Vorfeld der Umweltkonferenz Rio+20 in der Nähe von Altamira eine mehrtägige Kundgebung durchführen, um auf die Umweltzerstörung durch den Bau des Belo-Monte-Staudamms aufmerksam zu machen. Die Verhaftung kam plötzlich und die Anklage scheint konstruiert.

Demonstration gegen Bergbau auf dem Plaza de Armas in Cajamarca

19.06.2012

Peru: Generalstreik gegen Bergbauprojekt Conga

Der Konflikt um das Bergbauprojekt spitzt sich zu. Während die Einwohner der Stadt Cajamarca aus Protest gegen die Mine seit 20 Tagen die Stadt mit einem Generalstreik lahm legen, wird Präsident Humala auch in Europa mit Kritik konfrontiert. In Berlin und Brüssel gab es beim Besuch Humalas Demonstrationen gegen Conga.

Indigene auf Demonstration mit Banner gegen Belo Monte

15.06.2012

Grüne Wirtschaft zerstört die grüne Lunge

Im Vorfeld der UN-Umweltkonferenz Rio+20 in Brasilien haben heute 300 Indianer die Baustelle des geplanten Megastaudamms von Belo Monte im Amazonasgebiet besetzt

Mangrovenfeld auf Samal Island mit U. Kromber, Projektkoordinator

12.06.2012

Wir pflanzen Hoffnung

Rettet den Regenwald hat bisher circa 185.000 Mangroven-Setzlinge im Golf von Davao / Philippinen pflanzen lassen. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Mangroven als Küstenschutz und Brutstätte für Fische – um nur zwei Vorteile von vielen zu nennen – hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt.

Zebra-Mutter und ihr Fohlen in der Serengeti

08.06.2012

Zwei Jahre Einsatz für die Serengeti

Das Netzwerk Serengeti Watch hat in den vergangenen zwei Jahren eine starke Koalition aus Unterstützern, Befürwortern und Geldmitteln aufgebaut, um das Serengeti Ökosystem mit seinen angrenzenden Reservaten und Schutzgebieten zu bewahren. Rettet den Regenwald unterstützt die Bewegung

Embera auf verwüstetem Land

31.05.2012

Rechte der Embera gegen Bergbau-Konzerne durchgesetzt

Das indigene Volk der Embera in Kolumbien stemmte sich gegen ein Bergbau-Projekt auf ihrem Territorium. Ihre Forderungen wurden nun vom Verfassungsgericht bestätigt. Zuvor war es zu einer Militarisierung der Gegend und zu Menschenrechtsverletzungen gekommen

Der blaue Goldbaumsteiger Frosch sitzt auf Blatt

24.05.2012

Staudamm-Projekt in Panama: Stellungnahme von Rettet den Regenwald

In ihrer Reaktion auf unsere Protestaktion "Staudamm-Alarm: Bitte helfen Sie den Ngobe ihren Wald zu schützen", enttäuscht die DEG. Sie beruft sich auf völlig oberflächliche Daten, die der Realität im Tabasará-Gebiet nicht gerecht werden. Wir fordern die DEG weiterhin auf, die Finanzierung des Staudamms sofort zu beenden

Mitarbeiter von Rettet den Regenwald mit kolumbianischen Botschafter

10.05.2012

Unterschriftenübergabe gegen Monster-Staudamm

Am 9.5.2012 überreichten wir die Unterschriften gegen das El Quimbo Staudamm­projekt in Kolumbien. In kurzer Zeit beteiligten sich knapp 39.000 Menschen an der Petition zur Unterstützung der Bevölkerung in der Regenwald-Region Huila. Diese lehnt sich gegen das Mega-Bauprojekt auf, weil es gegen Umwelt- und Menschenrechte verstößt sowie die Lebensgrundlagen der Menschen am Rio Magdalena gefährdet.

Ermittler in Tripa

10.05.2012

Tripa: Ermittlungen gestartet

Endlich gehen die indonesischen Behörden den Verbrechen der Palmöl-Industrie nach: Sowohl das Umwelt- als auch das Forstwirtschaftsministerium haben gemeinsam mit der Polizei Ermittlungen in Tripa eingeleitet. Hier wurde im März illegal gerodet, viele der dort lebenden Orang-Utans starben oder mussten flüchten

Der Fluss Teles Pires schlängelt sich durch den Regenwald

26.04.2012

Brasilien: Umstrittenes Waldgesetz gefährdet Amazonas

Das brasilianische Parlament hat die umstrittene Novellierung des Waldgesetzes verabschiedet. Zwei Monate vor Beginn der UN Umweltkonfernz Rio+20 in Brasilien ist das ein verheerendes Signal für den weltweiten Umweltschutz. Nun kann nur noch Präsidentin Dilma Rousseff das "Abholzergesetz" mit ihrem Veto verhindern.

Übergabe von Protest Unterschriften in der Peruanischen Botschaft

18.04.2012

Unterschriftenübergabe gegen die „Straße des Todes“

Die Regierung Perus will direkt durch Alto Purús, den größten Nationalpark des Landes, eine Straße bauen. Die lokale Bevölkerung nennt sie nur „Carretera de la muerte“ – die Straße des Todes. Rettet den Regenwald überreichte nun knapp 36.700 Protest-Unterschriften an den Umweltbeauftragten Alex Contreras Jugo.

Ein Mensch verkleidet sich als Schlange und wird von einem anderen "gehäutet"

17.04.2012

Gegen Reptilienleder – Schockaktion in Hamburg

Etwa 50 Menschen protestierten mit uns in der Hamburger Innenstadt gegen den Verkauf von Reptilienleder. An normale Geschäfte war bei Gucci, Cartier und Hermès nicht zu denken – insbesondere nicht, als zwei Demonstranten eine gestellte Schlangenhäutung direkt vor den Luxusläden inszenierten

Das spanische Staatsoberhaupt und damaliger WWF-Ehrenpräsident König Juna Carlos posiert mit seiner Jagdflinte vor einem toten Elefanten in Botswana

16.04.2012

WWF Ehrenpräsident auf Elefantenjagd in Afrika

Zum Leben geboren: Schützen Sie Überlebensraum für Elefanten in Afrika, schreibt der WWF aus seiner Webseite. Doch König Juan Carlos, Ehrenpräsident des WWF und Staatsoberhaupt von Spanien, vergnügt sich stattdessen damit, die bedrohten Dickhäuter aus Spaß zu töten

Jatrophafrüchte an einem Baum

10.04.2012

Fluggesellschaft KLM verzichtet auf Jatropha-Öl

Die niederländische Fluggesellschaft KLM will weder gegenwärtig noch künftig mit der Investmentgesellschaft Waterland ins Geschäft kommen. Im vergangenen Monat hatte Friends of the Earth den Agrosprit-Lieferanten dazu aufgefordert, seine Investitionen in Jatropha-Plantagen einzustellen

Ein junger Orang-Utan

04.04.2012

Gericht lehnt Entscheidung im Tripa-Fall ab

Im Falle der Rodungen im eigentlich geschützten Tripa Wald, Indonesien, lehnte das Gericht am Dienstag, den 3. April 2012, eine Urteilsverkündung ab. Die Parteien hätten sich zuerst um eine außergerichtliche Einigung bemühen müssen, hieß es. Die Umweltorganisation WALHI will nun vor dem Verfassungsgericht klagen 

Der Fluss Teles Pires schlängelt sich durch den Regenwald

30.03.2012

Brasilien: Widerstand gegen Megaprojekte wächst - Richter gegen Staudamm im Amazonas

Der Widerstand in Brasilien wächst. Wie schon bei Belo Monte setzen sich nun auch beim geplanten Wasserkraftwerk Teles Pires regionale Behörden zur Wehr. Die vorsitzende Richterin von Mato Grosso untersagte nun weitere Bauarbeiten am Staudamm. Grund sei die Bedrohung für die indigenen Gruppen Kayabi, Apiaká and Mundurucu

Serengeti: Gnus im Wasser

21.03.2012

Zeichen an Umweltschützer – Serengeti gilt als transnationales Schutzgebiet

Der Ostafrikanische Gerichtshof hat eine Klage Tansanias abgewiesen. Das Land wollte eine Umweltbeschwerde gegen den Bau eines “Super-Highways” quer durch den Serengeti Nationalpark verhindern. Doch der Park ist Teil eines grenzüberschreitenden Ökosystems zwischen Kenia und Tansania, der Fall wird also transnational entschieden   

Seelöwen junges mit Visier auf der Brust

20.03.2012

100.000 Unterschriften für die Seelöwen in Chile

Die Kampagne der Bürgerinitiative „SOS für die Seelöwen in Chile“ hat 100.000 Unterschriften aus aller Welt der Regierung des Landes übergeben. Rettet den Regenwald unterstützte die Initiative mit über 40.000 Unterschriften, die wir im Rahmen unserer Protestaktion „Seelöwen in Chile: Sterben fürs Lachsbrötchen?“ gesammelt haben

Peruanische Bauern im Hochland

19.03.2012

Peru: Regionalpräsident und Umweltschützer werden verfolgt

Die peruanische Nationalregierung hat den Präsidenten der Region Cajamarca, Gregorio Santos, angeklagt. Wegen Straßen-Blockaden während der Proteste gegen die Conga-Mine Ende 2011 soll ihm der Prozess gemacht werden.  Doch nicht nur Santos droht rechtliche Verfolgung. Außerdem wird gegen 40 Umwelt- und Menschenrechtsaktivisten ermittelt, die sich an den friedlichen Protesten gegen die Conga-Mine beteiligt hatten.

Protestierende gegen das Conga Projekt

13.03.2012

Peru: Tausende beteiligen sich an Wassermarsch

Der nationale Protestmarsch für das Wasser in Peru im Februar war ein großer Erfolg. Tausende Menschen in dutzenden Städten beteiligten sich und das Thema erhielt viel Beachtung in den Medien. Derweil warnt eine neue Analyse des Spaniers Pedro Arrojo vor den verheerenden Folgen von der Bergbauprojektes Conga. 

Ein Mann beobachtet einen Bulldozer im Regenwald

13.03.2012

Wissenschaftler fordern Stopp von Palmölprojekt in Kamerun

Die ersten Setzlinge stehen bereits in den Startlöchern. Mitten in einem der wichtigsten Schutzgebiete Afrikas möchten US-amerikanische Investoren eine Palmöl-Plantage aufziehen. 70.000 Hektar Monokultur soll die Artenvielfalt des Regenwaldes ablösen. Nun sprechen elf international renommierte Wissenschaftler gegen das Projekt 

Mitarbeiter von Rettet den Regenwald übergibt Unterschriften in der malaysischen Botschaft

04.03.2012

Unterschriftenübergabe in der Botschaft von Malaysia

27.000 Unterschriften der Petition "Hilferuf der Penan: Rettet unseren Wald!" haben wir an den malaysischen Botschafter in Berlin überreicht. Wir forderten die Anerkennung der indigenen Landnutzungsrechte der Penan, eine Entschädigung für zerstörte Flächen und das sofortige Ende aller illegalen Rodungen in dem Gebiet 

Mitarbeiter von Rettet den Regenwald übergibt Unterschriften an Kalyana Sundram vom MPOC

02.03.2012

Übergabe der Unterschriften gegen Orang-Utan-Morde

Auf einer Lobbyveranstaltung der malaysischen Palmölindustrie in Berlin überreichten wir 36.500 Protestunterschriften gegen die Tötung von Orang-Utans auf Palmölplantagen. Der Vorstand des Verbandes versprach daraufhin eine "Null-Toleranz-Politik". Wir werden die Entwicklungen kritisch verfolgen

21.02.2012

Indianer gegen Ölindustrie: Chevron muss zahlen

Der US-Ölkonzern Chevron, verantwortlich für eine riesige Ölverseuchung im Amazonas, muss erneut schwere juristische Schlappen einstecken. Ein Berufungsgericht in Ecuador hat ein bahnbrechendes Urteil aus dem letzten Jahr bestätigt. Chevron wird zu einer Strafzahlung von 14 Milliarden Euro verurteilt

Rettet den Regenwald übergibt Unterschriften in der Botschaft von Sierra Leone

26.01.2012

Unterschriftenübergabe in der Botschaft von Sierra Leone

Mehr als 20.000 Unterschriften zur Aktion „Sierra Leone: Landraub für Ölpalmen" haben wir in der Botschaft von Sierra Leone in Berlin überreicht. Im persönlichen Gespräch zeigten sich die Diplomaten beeindruckt von dem allgemeinen Interesse an ihrem Land

Millitär in Cajamarca

23.01.2012

Peru: Verhandlungen über Conga-Projekt gescheitert

Die Verhandlungen zwischen der Regionalregierung Cajamarcas und den nationalen Regierungsvertretern über die Zukunft des Mega-Bergbauprojektes Conga sind gescheitert. Die Nationalregierung weigerte sich Vertreter der Zivilgesellschaft an den Verhandlungen teilnehmen zu lassen, obwohl dies vorher so vereinbart war.

Demonstranten bei der "Wir haben es satt" Demo

23.01.2012

Regenwaldblock bei der „Wir haben es satt" - Demo

Am 21.01. nahm auch Rettet den Regenwald an der „Wir haben es satt" - Demo  in Berlin teil. Auf der Demon gegen die Agrarindustrie waren nach Angaben der Veranstalter mehr als 23.000 Menschen. Lautstark machten wir auf den Zusammenhang zwischen der europäischen Agrarpolitik und der Regenwaldzerstörung aufmerksam  

Unterschriften-Übergabe an FAO Direktor José Graziano da Silva

23.01.2012

Übergabe von Protestunterschriften an die FAO

Mehr als 27.000 Unterschriften zur Aktion „Plantagen sind keine Wälder" konnten wir dem Direktor der Food and Agriculture Organisation of the United Nations (FAO) überreichen. Im Rahmen einer Pressekonferenz zur „Grünen Woche" in Berlin nutzten wir die Möglichkeit zu einem Gespräch mit José Graziano da Silva  

Demo gegen Palmölfirmen auf Sumatra

19.01.2012

Gewalt in Indonesien – Unilever schert sich nicht um Palmöl-Opfer

Unilever hatte einer Ureinwohner-Familie aus Sumatra versprochen: Wir sorgen dafür, dass unser Palmöl-Lieferant Wilmar eure von ihm zerstörten Häuser wieder aufbaut und Euch entschädigt. Diese Zusage wurde nicht eingehalten. Im Gegenteil: Die Familien werden weiter tyrannisiert. Wir fordern: Kaufen Sie kein Palmöl von Wilmar!

Interview mit Indischer Aktivistin Madhumita Dutta

18.01.2012

Unterschriftenübergabe an Michelin in Clermont-Ferrand

Insgesamt 35.000 Protestunterschriften wurden an die Geschäftsleitung von Michelin in Clermont-Ferrand übergeben. Mit unserer Petiton fordern wir den sofortigen Baustopp eines Michelin-Werkes im Dorf Thervoy Kandigai, Indien sowie  die Renaturierung der dortigen Grünflächen und die Freilassung der inhaftierten Dorfbewohner