Erfolg: Unterschriftenaktion gegen Agrotreibstoffe

22.02.2011

Mit Unterstützung von Rettet den Regenwald sammelte die schweizer Organisation SWISSAID 58.500 Unterschriften gegen die Herstellung von Agrotreibstoffen. Mit der Petition will SWISSAID auf die Nachhaltigkeitslüge von Agrotreibstoffen aufmerksam machen und setzt sich deshalb für strengere Zulassungskriterien beim Import von Energiepflanzen aus tropischen Ländern ein.

Mit Unterstützung von Rettet den Regenwald sammelte die schweizer Organisation SWISSAID 58.500 Unterschriften gegen die Herstellung von Agrotreibstoffen. Mit der Petition will SWISSAID auf die Nachhaltigkeitslüge der Agrotreibstoffe aufmerksam machen und setzt sich deshalb für strengere Zulassungskriterien beim Import von Energiepflanzen aus tropischen Ländern ein.

SWISSAID kann auch weitere Erfolge verzeichnen. Zwei geplante Anlagen in Bad Zurzach und Delémont zur Herstellung von Agrodiesel bzw. Ethanol aus importierten Energiepflanzen sind nach langjährigen Protestaktionen der schweizer Organisation erst einmal auf Eis gelegt. Für die Produktion von Zuckerrohr, Soja- und Palmölpflanzen, werden in den Anbauländern riesige Flächen an Regenwäldern zerstört. Außerdem sind die wasserintensiven Monokulturen eine Konkurrenz für die klassische Landwirtschaft. Indem sie die Böden auslaugen und den Anbau von Grundnahrungsmitteln verhindern, gefährden die Energiepflanzen die Ernährungssicherheit der ansässigen Bevölkerung.