Beendete Petitionen 2011

Sagen Sie der Palmöl-Industrie: Orang-Utans sind kein Ungeziefer!

40.028 Teilnehmer

Die BBC berichtet: Auf den Palmöl-Plantagen Malaysias und Indonesiens werden Orang-Utans wie Ungeziefer ausgerottet. Allein letztes Jahr wurden nur auf Borneo bis zu 1800 Menschenaffen getötet. Bitte protestieren Sie beim Malaysian Palm Oil Council mit Ihrer Unterschrift gegen die Vernichtung von Orang-Utans.

Nísio Gomes, Anführer der Guarani in Brasilien, steht in einer Gruppe Indigener

Brasilien: Gewalt gegen Guarani-Kaiowá

7.426 Teilnehmer

Etwa 100 Angehörige der indigenen Gemeinschaft der Guarani-Kaiowá schlugen am 1. November ein Lager auf dem ihnen angestammten Land auf. Am 18. November griffen 40 bewaffnete Männer sie an, töteten dabei einen Gemeindesprecher und entführten drei Kinder. Die Indigenen haben angekündigt, dass sie auf dem Land, auf dem sie schon seit Generationen leben, bleiben werden. Amnesty International berichtet über neue Übergriffe auf die Indigenen und fordert Aufklärung. Wir schließen uns dem Aufruf an und bitten um Ihre Unterstützung.

Sierra Leone: Landraub für Ölpalmen

27.291 Teilnehmer

In Sierra Leone wehren sich die Menschen gegen ein neues Biodieselprojekt. Die luxemburgische Firma SOCFIN plant dafür, auf rund 12.000 Hektar Land Ölpalmen anzubauen. Den Investoren werden die Anbauflächen quasi zum Nulltarif überlassen. Traditionelle Führer, Politiker und Funktionäre verscherbeln das Land der dort lebenden Kleinbauern und unterdrücken die Proteste der Menschen. Bitte unterstützen sie unsere Aktion.

Peru: Aufstand gegen das Gold

32.437 Teilnehmer

Auf 4000 Metern Höhe in den peruanischen Anden bewachen seit fast zwei Wochen mehr als 8000 Bauern dutzende von Bergseen. Die natürlichen Wasserspeicher sind akut vom Goldbergbau bedroht. Für die Bauern sind die Seen lebenswichtig, denn sie liefern Wasser für die Vieh- und Landwirtschaft im Tal. Sie bitten den neuen peruanischen Präsidenten seine Wahlversprechen einzulösen und sich gegen das Gold- und Kupferbergbauprojekt Conga auszusprechen. 

Rauchender, abgeholzter Wald

Brasilien: Neues Waldgesetz ist Todesurteil für den Regenwald

11.992 Teilnehmer

In Brasilien stimmt der Senat in der kommenden Woche über eine Änderung des Waldgesetzes ab. Hinter der Initiative steckt die Agrarindustrie, die Viehweiden und neue Anbauflächen für Soja und Agrosprit schaffen will. Das neue Gesetz käme einer Lizenz zum Abholzen gleich und wäre das Todesurteil für den Amazonas-Regenwald. Bitte schreiben Sie an die Politiker in Brasilien.

Penan in Malaysia blockieren der Holzindustrie den Weg im Regenwald

Hilferuf der Penan: Rettet unseren Wald!

28.832 Teilnehmer

Die Penan in Malaysia kämpfen seit Jahren gegen den Holzkonzern Interhill. Um die Holzfäller zu stoppen, blockieren die Ureinwohner eine Straße im Regenwald von Sarawak.Sie fordern Interhill, Accor und die Regierung des südostasiatischen Landes auf, die Rodungen sofort zu beenden. Die französische Hotelgruppe Accor ist Geschäftspartner von Interhill beim Betrieb eines Pullman-Luxushotels in Kuching, der Hauptstadt von Sarawak.

Waran

Indonesien: Lebend gehäutet für unseren Luxus

42.490 Teilnehmer

Für exklusive Taschen, Schuhe oder Gürtel importiert die europäische Mode-Industrie Reptilienhäute aus Südostasien. Der überwiegende Teil dieser Häute kommt aus Indonesien. Dort werden jedes Jahr Hunderttausende Netzpythons und Bindenwarane gefangen, gequält und brutal getötet. Wissenschaftler warnen auch vor den ökologischen Folgen.

SOS für den Mekong

23.081 Teilnehmer

Die Regierungen von Laos, Kambodscha und Thailand planen, elf große Staudämme im Mekong zu errichten. Der Fluss ist die Lebensader Südostasiens. Die Dämme hätten verheerende Folgen für das Ökosystem und die Menschen. So könnten die Fische ihre jährlichen Wanderungen nicht mehr fortsetzen. Millionen Menschen entlang des Mekong aber leben vom Fischfang. Sie würden ihre Nahrungsquelle und ihr Einkommen verlieren. Deshalb lehnen sie die Staudämme ab und bitten um unsere Hilfe.

UNO, Weltbank und OECD empfehlen: Schluss mit sogenanntem Biosprit

21.531 Teilnehmer

Umwelt- und Entwicklungsexperten laufen schon seit Jahren Sturm gegen Agrarkraftstoff und fordern die Industrieländer auf, diese schädliche Politik zu stoppen. Dem schließen sich jetzt auch die Vereinten Nationen (UN) an. Zehn internationale Organisationen empfehlen den Regierungen der G-20-Länder, die Förderung von sogenanntem Biosprit zu beenden. Bitte schreiben Sie an die Staatschefs der G20-Länder.

Uganda: Rettet den Mabira-Regenwald

18.751 Teilnehmer

Ugandas Regierung plant den Verkauf von 7.100 Hektar Waldfläche an die indische Sugar Corporation of Uganda Limited (SCOUL). Für die Zuckerrohrplantagen müsste der artenreiche Mabira Regenwald großflächig abgeholzt werden. Damit würden Hunderte Tier-und Pflanzenarten ihren Lebensraum verlieren, die Bodenerosion verstärkt und der Zugang zu Süßwasser erheblich erschwert. Die Bevölkerung Ugandas wehrt sich gegen die Zerstörung des Mabira-Waldes. Unterstützen Sie sie mit Ihrer Unterschrift!

Eukalyptusbäume stehen in Reih und Glied auf einer Industrieplantage eines Papierkonzerns in Brasilien

Aktion Plantagen sind keine Wälder

26.703 Teilnehmer

2011 haben die Vereinten Nationen (UN) zum Internationalem Jahr der Wälder erklärt. Darüber, was ein Wald ist, gibt es allerdings sehr gegensätzliche Meinungen. Für die UN-Welternährungsorganisation (FAO) fallen auch Industrieplantagen mit geklonten Bäumen darunter. Für solche grünen Wüsten werden die Wälder gerodet, ohne dass dies als Entwaldung zählt. Als Folge breiten sich die Holzplantagen immer weiter aus. Bitte fordern Sie die FAO auf, ihre Walddefinition zu ändern. Baummonokulturen sind KEINE Wälder.

“Biosprit”: Unterstützen Sie den Aufruf der Wissenschaftler

31.107 Teilnehmer

168 Wissenschaftler aus aller Welt haben am 7.10.2011 mit einem gemeinsamen Schreiben an die EU vor sogenanntem „Biosprit“ gewarnt. Pflanzenenergie vom Acker ist keinesfalls CO2-neutral, wie von der EU behauptet. „Biosprit ist aus wissenschaftlicher Sicht ganz klar nicht klimaneutral“, so die Forscher. Für Agrarenergie werden die Regenwälder gerodet und durch steigende Lebensmittelpreise der Hunger auf der Welt verschärft.

Guarani-Kaiowá vor zerstörter Hütte

Brasilien: Gewalt und Vertreibung für Agrosprit

16.432 Teilnehmer

Die Lage der indigenen Guaraní in Mato Grosso do Sul ist dramatisch. Geschäftspartner des Shell-Konzerns lassen ihr Land in Zuckerrohr-Plantagen umwandeln – für Ethanol-Treibstoff für den europäischen Markt. Wie brutal die Shell-Handlanger handeln, zeigt der jüngste Fall: In der letzten Woche wurden zwei Siedlungen überfallen, Kinder und Frauen vertrieben, Männer verletzt. „45.000 Guarani leiden dort unter extremer sozialer Ausgrenzung“, sagt die bekannte brasilianische Umweltschützerin und Politikerin Marina Silva. Sie brauchen unsere Unterstützung.

Luftbild einer Eukalyptus-Plantage in Brasilien

Brasilien: Papierproduktion vernichtet Regenwald und Ackerland

24.766 Teilnehmer

Druck- und Küchenpapier, Verkaufskataloge und Taschentücher – zahlreiche Papier-Produkte werden aus Zellulose hergestellt. Weil die Nachfrage nach diesen Konsumartikeln weltweit steigt, will der Konzern Veracel seine Eukalyptus-Plantagen massiv ausweiten. Für die Gemeinden und die Natur der brasilianischen Region Bahia ist das eine schlechte Nachricht. Die Organisation CEPEDES bittet um Unterstützung bei ihrer Kampage – damit der Regenwald und die dringend benötigten Ackerflächen erhalten bleiben.

Illegale Holzfäller bei der Arbeit auf Madagaskar

Klingt nicht gut: Tropenholz für Edelgitarren

25.881 Teilnehmer

John Lennon, Paul McCartney oder Frank Zappa – viele Musikstars haben den Ruhm von Gibson-Gitarren befördert. Bei der Ausstattung der Instrumente gehören tropische Edelhölzer zum guten Ton. Mehrere Tausend Euro müssen Musiker für so ein gutes Stück hinblättern. Was sie dabei vielleicht nicht wissen: Ein Teil der Hölzer stammt offenbar aus Regenwaldrodung und illegalen Quellen aus Madagaskar und Indien.

Kuskus in Sulawesi

Bauern-Proteste in Sulawesi: „Bergbau zerstört unser Leben“

21.966 Teilnehmer

Sie nutzten den Reichtum ihres Regenwaldes. Ernährten sich von seinen Früchten, verkauften Rattan und Harz. Die Flüsse waren sauber und voller Fische. Doch jetzt sind die Bäume gerodet, Gewässer verseucht, Felder unter Erdrutschen begraben. Auf der indonesischen Insel Sulawesi vernichten Nickelminen die Lebensgrundlagen der Menschen. Unsere Partner vom Netzwerk Jatam bitten uns, den Protest der Bauern zu unterstützen.

Nationalpark Yasuní in Ecuador: Leben statt Öl

21.788 Teilnehmer

Der Nationalpark Yasuní in Ecuador hält den Weltrekord der Artenvielfalt. Doch im Regen-waldboden lagern große Schwerölvor-kommen. Ecuador will auf deren Förderung verzichten, wenn die Welt das Land finanziell unterstützt. Die Bundesregierung stellt sich jedoch quer. Bitte unterzeichnen Sie unser Schreiben an Entwicklungsminister Niebel.

Rama – Der blutige Aufstrich von Unilever

35.021 Teilnehmer

Haben Sie heute schon Rama aufs Brot gestrichen? Sie schmeckt wie immer, sieht aus wie immer – doch was sie enthält, will ihr Hersteller Unilever lieber verschweigen: Palmöl, und damit das Blut von Indigenen und Bauern in Indonesien, die für dessen Anbau bedroht, beschossen, verhaftet und vertrieben werden. Jetzt hat wieder einmal der Wilmar-Konzern zuschlagen lassen, Palmöl-Lieferant für Unilevers Groß-Sortiment. Bitte protestieren Sie mit uns!

Auf Sumatra wird der Regenwald abgeholzt – für unser Papier

25.198 Teilnehmer

In der indonesischen Provinz Riau zerstört der Konzern Asian Pacific Resources International Limited (APRIL) riesige Flächen Regenwald für Akazienplantagen. Aus dem Holz der Akazie gewinnt das Unternehmen Druckerpapier der Marke PaperOne, auch für den deutschen Markt. Der Lebensraum der letzten Sumatra-Tiger und die Lebensgrundlagen der ansässigen Kleinbauern sind von den Plantagen bedroht. PaperOne wird auch von deutschen Händlern verkauft. Bitte fordern Sie die Händler auf, diese Marke aus dem Sortiment zu streichen.

Indonesien: Staatsfirma rodet Primärwald – und beschuldigt die Bauern

1.124 Teilnehmer

Das Drama im Elefantenwald auf Sumatra spitzt sich zu: Im Juni haben wir gefilmt, wie die staatliche Firma PT ALN uralte Bäume umsägen lässt. Wir haben den Fall bei der Forstpolizei in Jakarta angezeigt und um Klärung gebeten. Das Resultat: Polizei und Militär sind dort aufmarschiert und haben zwei Bauern verhaftet. Forstminister Hasan wird am 27. Juli den Wald besuchen. Bitte schicken Sie ihm vorher einen Protestbrief.

Konferenz indigener Menschen in Bolivien

Unterstützungsaktion Bolivien: Gegen Straße im Regenwald

21.730 Teilnehmer

In Bolivien hat der Bau einer Landstraße quer durch den Regenwald-Nationalpark und das Indianerschutzgebiet TIPNIS begonnen. Über die Verkehrsader soll das Amazonasgebiet mit den Häfen am Pazifik für den Rohstoff-Export verbunden werden. Die Indigenen wollen das Projekt mit einem Marsch zum Regierungssitz in La Paz verhindern. Sie bitten um internationale Unterstützung.

Lufthansa tankt Tropenwald

26.353 Teilnehmer

Auf die Tropenwälder fliegt eine neue Gefahr zu: Abholzung für den Flugbetrieb. Im Namen des Klimaschutzes wollen Airlines künftig mit Pflanzenölen im Tank abheben. In Frage kommen Jatropha- und Palmöl. Beides Öle von Plantagen, für die Tropenbäume fallen und Kleinbauern vertrieben werden. Die Lufthansa hat die Pionierrolle übernommen: Am 15. Juli startet in Hamburg ein Airbus 321 zum ersten Mal mit sogenanntem Biosprit. Wir rufen zum Protest auf. Machen Sie mit!

Ein Mann beobachtet einen Bulldozer im Regenwald

Kamerun: Palmölprojekt bedroht Menschen und Regenwald

23.527 Teilnehmer

Amerikanische Spekulanten planen im Regenwald von Kamerun eine 72.000 Hektar große Palmölplantage. Der Wald und die dort lebenden bedrohten Tier- und Pflanzenarten würden für immer vernichtet werden. Auch die Menschen verlören ihr Land und ihre Lebensgrundlagen. Helfen Sie, das Projekt zu stoppen. Bitte schreiben Sie an die Regierung Kameruns.

Kenia: Rettet den Dakatcha-Wald!

17.647 Teilnehmer

In Kenia bedroht eine Jatropha-Plantage den artenreichen Dakatcha-Wald. Auf 50.000 Hektar sollen Monokulturen den Wald sowie die kleinbäuerliche Landwirtschaft verdrängen. Das italienische Unternehmen Nuove Iniziative Industrali plant, Jatropha-Öl als Biosprit für den europäischen Markt herzustellen. Bitte schreiben Sie an die kenianische Regierung.

El Salvador: Nein zu Umweltzerstörung und Straflosigkeit

19.210 Teilnehmer

Das Bergbauprojekt El Dorado bedroht die größte Wasserader El Salvadors. Junge Umweltschützer und Journalisten wehren sich dagegen und werden daher mit dem Tode bedroht. Doch dabei bleibt es nicht. Nach dem Verschwinden des Umweltaktivisten Juan Francisco Durán Ayala vor einer Woche wurde nun seine Leiche entdeckt. Bitte unterstützen Sie die Umweltschützer in El Salvador mit Ihrer Unterschrift.

Biomasse muss aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) raus

16.102 Teilnehmer

Die Bundesregierung will das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ändern. Das Gesetz steuert den Umbau der Energieversorgung und subventioniert die Verbrennung sogenannter nachwachsender Rohstoffe. Doch der Biomasseanbau – Mais für Biogas, Palm- und Sojaöl für Blockheizkraftwerke - ist alles andere als umweltfreundlich. Biomasse muss aus dem EEG gestrichen werden.

Der Tropenwald wird im Grill verheizt

16.245 Teilnehmer

Die Grillsaison ist wieder in vollem Gange. 200.000 Tonnen Holzkohle importieren die Händler alljährlich nach Deutschland. Die Hauptlieferanten sind Paraguay und Argentinien. Für unser Freizeitvergnügen wird der Chaco-Wald abgeholzt. Und auch das Grillfleisch wird oft auf Kosten der tropischen Wald- und Savannengebiete in Südamerika produziert. Immer weiter breiten sich dort Rinder-Weiden und Soja-Plantagen aus.

Brasilien: Neues Waldgesetz zerstört Regenwald

17.261 Teilnehmer

Am 24. Mai 2011 beschloss das brasilianische Parlament eine Novellierung des Wald-gesetzes. Sollte die neue Version auch den Senat passieren und von der Präsidentin abgesegnet werden, stünden 420.000 Quadratkilometer Schutzwälder auf dem Spiel. Die Abholzung riesiger Regenwaldflächen würde damit abgesegnet werden. Protestieren Sie gegen die beispiellose Legalisierung von Waldvernichtung.

Leopard

Uranmine bedroht Weltnaturerbe

20.607 Teilnehmer

Das australische Unternehmen Mantra Ressources will in Tansania Uran abbauen. Das Gebiet der geplanten Mine grenzt an das Selous Reservat. Der Park ist UNESCO Weltnaturerbe und Heimat großer Elefanten- und Flusspferdpopulationen sowie von über 350 Vogelarten. Wenn die Bergbaupläne umgesetzt werden, ist der Fortbestand dieser Artenvielfalt bedroht. Bitte beteiligen Sie sich an der Unterschriftenaktion gegen die geplante Uranmine. Update 01.07.2011: Das World Heritage Committee (WHC) der UNESCO hat der Regierung Tansanias die geplanten Bergbauaktivitäten vorerst untersagt. Für weitere Verhandlungen müsse die Regierung zwei Bedingungen erfüllen. Erstens sollen umfangreiche Umwelt- und Sozialstudien über die möglichen Folgen der Uranmine durchgeführt werden. Und zweitens müsse sich eine Delegation der UNESCO mit Regierungsvertretern und Verantwortlichen der Bergbaufirma ein umfassendes Bild vor Ort machen. Auch wenn die Entscheidung der WHC noch nicht das endgültige Aus für die Uranmine bedeutet, so ist es erst einmal ein wichtiger Zeitgewinn für die einmalige Tierwelt und Naturlandschaft des Selous Game Reserve.

REWE, Real und Co: Pommes fressen Regenwald

19.574 Teilnehmer

Die Zeitschrift Ökotest hat in ihrer Mai-Ausgabe Tiefkühl-Pommes Frites getestet. Vier der zwanzig geprüften Produkte sind mit gesundheitsschädlichem Palmöl frittiert und durchgefallen. Besonders dreiste Beispiele: Die Marena Pommes Frites von Penny und die Aviko Ofenfrites. Auf der Verpackung steht „reines“ und „100 Prozent Sonnenblumenöl“ zu lesen, die Produkte enthalten aber Palmöl. Bitte protestieren Sie gegen die Palmöl-Frites.

Südafrika: Pavian-Tötungen auf Holzplantagen mit „Öko“-Siegel

21.267 Teilnehmer

Auf südafrikanischen Holzplantagen mussten in diesem Jahr bereits 295 Paviane sterben. In den Monokulturen finden die Tiere keine ausgewogene Nahrung. Sie ernähren sich von Baumharz und beschädigen die Rinde der Industrie-Bäume. Sie werden deshalb massenhaft erschossen. Trotzdem tragen die Pflanzungen das FSC-Label für sogenannte umwelt- und sozialverträgliche Holzwirtschaft. Bitte helfen Sie, den Wahnsinn zu beenden.

Costa Rica: Staudamm bedroht Regenwald und seine Bewohner

12.965 Teilnehmer

Costa Rica plant den größten Staudamm Zentralamerikas. Für das El Diquis Projekt müssen knapp 7000 Hektar Land überflutet werden. Ein Drittel dieser Fläche ist unberührter Regenwald, der vom Volk der Teribe  bewohnt und bewirtschaftet wird. Ihr Reservat soll nun im Stausee versinken. Helfen Sie mit, den Regenwald als unberührten Lebensraum für die Teribe zu retten.

Guatemala: Konzerne lassen Bauern für „Biosprit“ brutal vertreiben

14.375 Teilnehmer

In den Morgenstunden des 15. März überfielen Polizei- und Armeeeinheiten ein Dorf im Polochic Tal im Departement Alta Verapaz. Sie zerstörten die Häuser, Felder und Ernten der Einwohner. In den beiden darauffolgenden Tagen traf es 13 weitere Dörfer der indigenen Gruppe der Kekchi. Der Grund für den Überfall: Große Unternehmen wollen auf dem Land der Familien Plantagen zur Herstellung von Ethanol und Biodiesel anlegen.

Nicaragua: "Bioethanol" zerstört Menschenleben

15.405 Teilnehmer

Carmen Rios sitzt am Tisch und breitet die auf gelben Untergrund geklebten Fotos aus. „Das sind die Bilder von 38 Kolleginnen und Kollegen. Alle sind sie in den letzten Jahren an Niereninsuffizienz gestorben. Sie waren zwischen 22 und 70 Jahre alt und haben auf den Zuckerohrplantagen gearbeitet. Inzwischen sind es 5351 Zuckerrohrarbeiter, die seit 2007 an Nierenversagen gestorben sind.

Der Mekong soll Leben

13.585 Teilnehmer

Am 22. April wollen die Regierungen von Kambodscha, Laos, Thailand und Vietnam über das Schicksal des Mekong entscheiden. Ein riesiger Staudamm soll die Wassermassen des größten Flusses Asien versperren, um die Turbinen eines Kraftwerkes anzutreiben. Das Projekt bedroht die einmalige Fauna im Fluss – darunter viele Riesenfische. Die Fischerei ist die Lebens- und Ernährungsgrundlage von Millionen Menschen in der Region.

Honduras: 25 Morde für Palmöl mit Weltbank-Kredit

23.020 Teilnehmer

Im Aguan-Tal in Honduras führt der Palmöl-konzern Dinant einen blutigen Krieg. Die Firma soll sich das Land von 700 Bauernfamilien angeeignet haben – insgesamt 11.000 Hektar. Die Bauern haben Teile der Palmölplantagen besetzt. Dinant reagiert darauf mit Gewalt. 25 Tote sind zu beklagen, mindestens 19 Morde werden nach Medienangaben dem Konzern angelastet. Finanziert werden der Ausbau von Dinant und der Ölpalmplantagen mit einem 30-Millionen-US-Dollar-Kredit der Weltbank. Und der bundeseigenen DEG aus Köln liegt ein weiterer Kreditantrag über 20 Millionen US-Dollar vor.

Palmölkonflikt in Kolumbien: Bauern wollen zurückkehren

13.079 Teilnehmer

123 Bauernfamilien wollen in Kolumbien friedlich auf ihr Land in Las Pavas zurückkehren. Von dort waren sie im Juli 2009 vom Palmölkonzern Daabon mit Polizeigewalt vertrieben worden. Vergeblich haben die Bauern bei den Behörden beantragt, ihre Landrechte offiziell anzuerkennen. Gewalt, Vertreibung und Landraub sind in Kolumbien weit verbreitet. Etwa 4 Millionen Menschen teilen in dem südamerikanischen Land dieses Schicksal als Binnenflüchtlinge.

Bayer bringt hochgiftiges Phosgen-Gas nach Brunsbüttel

12.814 Teilnehmer

Bayer will die Kunststoff-Produktion in Brunsbüttel umstellen. Zukünftig sollen Zehntausende Tonnen Phosgen zum Einsatz kommen. Phosgen ist ein für den 1. Weltkrieg entwickeltes Kampfgas. Unfälle in den USA zeigen, wie gefährlich der Umgang mit Phosgen ist. Unterstützen Sie die Protestaktion.

Stoppt die Taib-Tropenholz-Mafia!

17.466 Teilnehmer

Der malaysische Bundesstaat Sarawak auf der Insel Borneo war einmal dicht vom Regenwald bewachsen. Doch seit 30 Jahren herrscht die Taib-Familie über Sarawak und bereichert sich persönlich durch die Abholzung des Regenwaldes. Die Taibs werden dabei von internationalen Geldinstitutionen unterstützt, um das illegal erwirtschaftete Geld zu waschen und weltweit zu investieren.

Pangasius: Fischzucht ruiniert das Mekong-Delta

23.396 Teilnehmer

Der tropische Wels Pangasius aus Asien erobert Supermärkte und deutsche Teller. Die tiefgekühlten Filets sind günstig, praktisch grätenfrei und leicht zuzubereiten. In Vietnam, wo die Art zu Millionen in Zuchtteichen produziert werden, geht dafür die Umwelt zugrunde: Durch Abwässer, Antibiotika, Krankheitserreger und die Plünderung der Meere zur Herstellung des Futters aus Fischmehl. Das Mekong-Delta steht vor einer ökologischen Katastrophe. Und den Pangasius-Filets zugesetztes Phosphat ist zudem gesundheitsbedenklich.

Ein Flugzeug versprüht Pestizide über einem Sojafeld

„Verantwortungsbewusste Soja“ – ein Fall von Verbrauchertäuschung

20.063 Teilnehmer

Liebe Freunde des bewussten Einkaufs,  Supermärkte und Lebensmittelindustrie erwecken gern den Anschein, dass ihre Produkte nicht nur gut für die Kunden sind, sondern auch für Natur und Umwelt. Lassen Sie sich dabei jedoch nicht irreführen. In Kürze wird ein neues Label für angeblich „verantwortungsbewusste“ Soja lanciert. Dabei handelt es sich um einen besonders dreisten Versuch der Verbrauchertäuschung, denn diese Soja ist gentechnisch verändert.

E10 und sogenannten Biodiesel sofort stoppen!

24.517 Teilnehmer

Der neue E10-Kraftstoff und Biodiesel zählen zu den größten Gefahren für den Regenwald. Weil wir in Europa Ethanol und Biodiesel in den Kraftstoff mischen, wird das Klima geschädigt, werden Regenwälder vernichtet und hungern Menschen. Die Politik muss endlich handeln: Fordern Sie die vollständige Aufhebung der Beimischungspflicht von Ethanol und Biodiesel.

Megastaudammprojekt in Brasilien endgültig stoppen

18.823 Teilnehmer

In der Stadt Belén im Bundesstaat Pára annullierte ein Bundesrichter am 25. Februar die von der brasilianischen Umweltbehörde erteilte Teilgenehmigung für den Bau des Wasserkraftwerks in Belo Monte. Die Begründung: Der Betreiber und Bauherr des Projekts, Norte Energia SA (Nesa), hätte nicht einmal die Minimalanforderungen an Umweltschutz- und Sozialauflagen erfüllt .

Titan-Mine bedroht kambodschanische Waldelefanten

21.591 Teilnehmer

100 Waldelefanten in Kambodscha sind in großer Gefahr. Eine Titan-Mine soll in ihrem Wald angelegt werden. Damit würde ihr Lebensraum zerteilt. Bitte helfen Sie, das zu verhindern und beteiligen sich an der Protestaktion.

Reform der EU-Agrarpolitik: Die Futtermittelimporte von (Gen)-Soja müssen verboten werden

19.845 Teilnehmer

In Südamerika werden die artenreichen Tropenwälder und Savannengebiete für den sich rasant ausbreitenden Anbau von (Gen)Soja gerodet. Mit dem importierten, gentechnisch veränderten Soja werden die Rinder, Schweine, Hühner und Puten in den europäischen Massentierbetrieben gefüttert und gemästet. Deren Fleisch, Eier und Milch gehen dann - ohne jede Kennzeichnung - über die Tresen der Supermärkte. Fordern Sie ein Ende der in jeder Beziehung schädlichen (Gen)Sojaimporte.

Palmölplantagen soweit man gucken kann

Die EU muss handeln: Europa braucht eine wahre Energiewende

10.729 Teilnehmer

Die EU will unter der Führung des deutschen Energiekommissars Günther Oettinger einen einheitlichen Binnenmarkt für Energie schaffen. Es geht um den Ausbau der Strom- und Erd- gasnetze, Energieeffizienz und die Förderung der erneuerbaren Energien. Und um viel Geld: Allein für den Ausbau von Strom und Erdgas veranschlagt die EU 210 Milliarden Euro. Nicht nur neue Pipelines und Hochspannungs- trassen, auch der Boom bei den erneuerbaren Energien haben katastrophale Auswirkungen auf Mensch und Natur. Das wichtigste Ziel, massiv Energie zu sparen, haben die EU und allen voran Deutschland sträflich vernachlässigt.

Umwelt-Drama auf den Philippinen: Die Unesco schaut zu – und schweigt

21.585 Teilnehmer

Auf Palawan Island bahnt sich eine Tragödie an: Die Regierung vergibt neue Konzessionen an die Bergbaukonzerne des Landes. Doch der verheerende Abbau von Nickel und Chrom würde die größte Artenvielfalt zerstören, die der philippinische Staat besitzt. Die Unesco hat die gesamte Palawan-Inselgruppe wegen ihres Naturreichtums 1990 als Biosphären-Reservat ausgewiesen – insgesamt 11.500 Quadratkilometer. Trotz mehrfacher Appelle von  Menschenrechtsorganisationen schweigt die Unesco zur Vernichtung des Lebensraums von Menschen, Tieren und Pflanzen.

Neue deutsche Grünwäscherei: Waldvernichter Cargill erhält Mustersiegel

19.121 Teilnehmer

„Ich weiß nicht, ob ich überleben kann. Mit dem Wald wurden auch meine Gummibäume vernichtet. Cargill hat meine Lebensgrundlage zerstört.“ Rusni ist einer von vielen Hundert Bauern im indonesischen Borneo, denen der Agrarkonzern die Zukunft geraubt hat. Dennoch erhielt Cargill das in Deutschland konzipierte  Nachhaltigkeitssiegel ISCC.

20102009